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Verwaltungsvorlage (14. Sitzung-öffentl.Niederschrift.pdf)

                                    
                                        Niederschrift
über die 14. Sitzung des Sportausschusses der Stadt Krefeld am Donnerstag, 16.03.2017, 17:00 Uhr im
Rathaus, Von-der-Leyen-Platz 1, Raum C 6
I. Öffentlicher Teil
Anwesend waren unter dem Vorsitz von Ratsherrn Blondin, Marc
die stimmberechtigten Mitglieder:
Dahmen, Christoph
Haas, Michael
Blondin, Marc
Lichtenberg, Benedikt
Meincke, Karin
Zecha, Michael
Brinner, Monika
Eitner, Markus
Jejkal, Dominik
Kokol, Klaus
Leist, Oliver
Oppers, Jürgen
Kühn, Timo
Hoffmann, Paul
Preuß, Claus-Dieter

SPD-Fraktion
SPD-Fraktion
CDU-Fraktion
CDU-Fraktion
CDU-Fraktion
CDU-Fraktion
Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen
UWG
SPD-Fraktion
SPD-Fraktion
SPD-Fraktion
SPD-Fraktion
CDU-Fraktion
FDP Fraktion
Die PARTEI

die beratenden Mitglieder:
Hofmann, Dieter
Adrian, Jochen

Stadtsportbund
Stadtsportbund

von der Verwaltung:
Visser, Thomas
Flick, Detlef
Pasch, Matthias
Vieten, Wolfgang
Koelker, Manuel

folgende Gäste:

Schriftführer/in:
Wolfgang Vieten
-1-

Entschuldigt fehlten:
John, Daniel
Müller, Axel
Kalwa, Sascha
Emmerich, Wolfgang

-2-

Der Vorsitzende Ratsherr Blondin begrüßt die Anwesenden. Ein besonderer Gruß gilt Herrn Matthias
Pasch, dem neuen stellvertretenden Leiter des Fachbereich Sport und Bäder.
Herr Flick nimmt heute zum letzten Mal als Fachbereichsleiter Sport und Bäder an der Sitzung des
Sportausschusses teil, weil er in den Ruhestand tritt. Zum Abschied überreicht Herr Blondin ihm einen
Blumenstrauß und bedankt sich im Namen des Sportausschusses für neun Jahre guter Zusammenarbeit
und der hohen Einsatzbereitschaft für die Belange des Krefelder Sports und wünscht ihm für die Zukunft
alles Gute. Herr Flick bedankt sich hierfür und auch für die gute Zusammenarbeit mit dem Sportausschuss
in seiner Amtszeit.
Danach wird Herr Dominik Jejkal vereidigt und als neues Mitglied im Sportausschuss aufgenommen.
Hierzu erheben sich alle Anwesenden.

Tagesordnung:
I. Öffentlicher Teil
1.

Genehmigung der Niederschrift über die 13. Sitzung des

/17

Sportausschusses am 24.01.2017, öffentlicher Teil

2.

Mitteilungen und Eingänge

/17

3.

Bestellung eines stellvertretenden Schriftführers

3670/17

4.

Integration von Flüchtlingen durch Sportvereine

3669/17

- Antrag der FDP-Fraktion vom 18.01.2017

5.

Bericht des Stadtsportbundes

/17

6.

Anfragen

/17

-3-

Punkt 1:
/17
Genehmigung der Niederschrift über die 13. Sitzung des Sportausschusses am 24.01.2017,
öffentlicher Teil

Beschluss:
Die Niederschrift wird genehmigt.
Abstimmungsergebnis: einstimmig
Punkt 2:
/17
Mitteilungen und Eingänge

Herr Visser bedankt sich ebenfalls für die gute Zusammenarbeit bei Herrn Flick und die stete Bereitschaft
Ansprechpartner für den Sport gewesen zu sein.
Er sei sich sicher, dass Herr Pasch diese gute Zusammenarbeit fortsetzen werde.
Herr Visser berichtet, dass der Ausschuss für Bauen, Wohnen und Mobilität in der 21. Sitzung über das
Projekt "Gute Schule - 2020" beraten und beschlossen habe. Der endgültige Beschluss müsse noch im
Rat getroffen werden. Für den Sport sind drei Projekte einbezogen, die Umrüstung der
Bezirkssportanlage Horkesgath in ein Kunstrasen-Großspielfeld mit entsprechenden leichtathletischen
Anlagen, die Erneuerung der Filteranlage im Lehrschwimmbad Stettiner Straße und Arbeiten in der HeinzMelcher-Sporthalle (Lübecker Weg). Die Dacherneuerung für die Sporthalle Glockenspitz ist noch nicht
aufgenommen. Hier würden noch Gespräche geführt.
Herr Visser erläutert den Sachstand zur Nutzung der Sporthalle Glockenspitz. Mit dem Vorstand der HSG
Krefeld wurde besprochen, das diese zur Saison 2017/18 ihre Spiele in der Sporthalle Glockenspitz
austragen solle. Hierzu sind der Hallenboden und die Sanitäranlagen in der Halle instandzusetzen. Die
Kosten für die Erneuerung des Hallenbodens übernimmt das Land NRW aufgrund der Unterbringung von
Flüchtlingen durch das Land in der Halle. Die Arbeiten beginnen in Kürze.
Bei der Kostenaufteilung zwischen der Stadt Krefeld und dem Land NRW für die Sanierung der
Sanitäranlagen besteht weitgehenst Einigung, d.h. das Land NRW übernimmt anteilig Kosten, die Stadt
Krefeld trägt den anderen Teil für die von ihr untergebrachten Flüchtlinge.

-4-

Die Bereitstellung der Mittel vom Land erfolgt erst nach Klärung haushälterischer Punkten. Dies führt
dazu, dass die notwendigen Arbeiten vorläufig nicht begonnen werden können. Die Folge wäre das die
Sporthalle Glockenspitz zu Saisonbeginn nicht für die HSG Krefeld zur Verfügung stünde. Die Verwaltung
schlägt deshalb vor, das die Kosten zunächst aus Mitteln der Sportpauschale finanziert werden, um die
rechtzeitige Fertigstellung der Glockenspitzhalle für den Spielbetrieb sicherzustellen. Wenn das Geld vom
Land NRW eingegangen ist, wird dies der Sportpauschale wieder zugeteilt.
Weitere Aspekte bei dieser Vorgehensweise sind, das der CHTC Krefeld die Bundesligasaison im
Hallenhockey wieder in der Glockenspitzhalle austragen kann und für den Schulsport wäre die
Bereitstellung der Sporthalle ebenfalls positiv.
Wenn der Sportausschuss mit dieser Vorgehensweise einverstanden sei, würde die Verwaltung einen
Dringlichkeitsbeschluss vorbereiten, da die nächste Sitzung des Sportausschusses erst am 08.06.2017
sei.
Ratsherr Blondin fragt nach, ob eine schriftliche Zusage des Landes vorläge.
Herr Leist möchte wissen, ob die Fertigstellung dann im Sommer noch erfolge und wie hoch der Anteil der
Stadt Krefeld sei.
Herr Visser antwortet, dass die Gesamtkosten 120.000,00 EUR betragen würden. Aufgrund der
Nutzungszeiten für die Unterbringung von Flüchtlingen durch das Land (7 Monate) und der Stadt Krefeld
(11 Monate) würden die Stadt Krefeld 75.000,00 EUR und das Land NRW 45.000,00 EUR für die
Sanierungsarbeiten bereitstellen müssen.
Der Sportausschuss ist mit der vorgeschlagenen Vorgehensweise einverstanden.
Herr Visser berichtet über die Machbarkeitsstudie zu den Eishallen. In den nächsten Tagen solle der
Verwaltung ein Entwurf zugehen, der unter anderem auch die Kosten darstelle. Nach Vorliegen dieses
Entwurfs wird die Verwaltung in einem interfraktionellen Gespräch weiter informieren.
Herr Flick führt aus, dass die vom Sportausschuss aus der Sportpauschale bereitgestellten Mittel u.a. für
die Reparatur des Dachs der Sporthalle Fichtenhain teilweise ausgegeben worden seien. Derzeit stünden
noch 6.850,00 EUR zur Verfügung. Zur Unterstützung eines schwerbehinderten Mitarbeiters des
Fachbereichs Sport und Bäder wurde ein Antrag auf Bezuschussung genehmigt. Die Gesamtausgabe für
die Beschaffung von technischen Hilfsmitteln beträgt 17.000,00 EUR , die Höhe des Zuschusses 8.500,00
EUR. Dieser wird nach Durchführung und Prüfung der Ausgaben geleistet. Um dem Mitarbeiter zu
unterstützen schlage die Verwaltung vor 10.000,00 EUR aus Sportpauschale bereitzustellen. Nach Erhalt
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des Zuschusses würden diese Mittel wieder der Sportpauschale zugeführt. Wenn der Sportausschuss mit
dieser Vorgehensweise einverstanden sei, würde die Verwaltung einen Dringlichkeitsbeschluss
vorbereiten, da die nächste Sitzung des Sportausschusses erst am 08.06.2017 wäre.
Ratsherr Blondin fragt, ob die Gerätschaften auch nach Ausscheiden des Mitarbeiters noch der
Sportverwaltung zu Verfügung stünden.
Dies bejaht Herr Flick.
Der Sportausschuss ist mit der vorgeschlagenen Vorgehensweise einverstanden.
Ratsherr Kokol zeigt sich erfreut über die Regelungen zur Nutzung der Eishallen, die so unproblematisch
von allen Beteiligten akzeptiert und gelebt werden. Er bedankt sich dafür ausdrücklich und bezieht in
diesen Dank auch die Fachschaftsleiterin Eissport Frau Wolf-Dohmen ein.

Beschluss:
Punkt 3:
Vorlage Nr. 3670 /17
Bestellung eines stellvertretenden Schriftführers

Beschluss:
Stadtamtsrat Michael Wille wird zum stellvertretenden Schriftführer des Sportausschusses bestellt.
Abstimmungsergebnis: einstimmig
Punkt 4:
Vorlage Nr. 3669 /17
Integration von Flüchtlingen durch Sportvereine
- Antrag der FDP-Fraktion vom 18.01.2017

Am 21.01.2017 wurde von der Hochschule Niederrhein in Zusammenarbeit mit dem Stadtsportbund
Krefeld e.V. und dem Flüchtlingskoordinator der Stadt Krefeld ein Sportfest für Flüchtlinge in der JosefKoerver-Halle durchgeführt.
Wie in der der 13. Sitzung des Sportausschusses am 24.01.2017 beschlossen, legt die Verwaltung den in
der Anlage beigefügten Bericht des Stadtsportbundes über die Veranstaltung zur Kenntnis vor.
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Herr Hoffmann weist darauf hin, dass mit dem Antrag der FDP-Fraktion das Thema Sport und Flüchtlinge
auch im Sportausschuss diskutiert werden sollte. Die Vereine hätten mit ihren zahlreichen Aktivitäten
einen ordentlichen Beitrag zur Integration der Flüchtlinge geleistet.
Herr Hofmann berichtet, dass der Stadtsportbund eine halbe Fachkraftstelle vom Landessportverband für
die Arbeit "Integration durch Sport" bewilligt bekommen habe. Die Mitarbeiterin habe auch bereits das
Integrationsfest begleitet und erarbeite in Zusammenarbeit mit dem Flüchtlingskoordinator und anderen
Stellen weitere Angebote.
Herr Hoffmann weist darauf hin, dass der Pressearbeit eine wesentliche Bedeutung bei dieser Arbeit
zukäme.
Herr Hofmann stimmt dem zu.

Beschluss:
Der Bericht der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.
Punkt 5:
/17
Bericht des Stadtsportbundes

Herr Hofmann berichtet über verschiedene Aktivitäten des Stadtsportbundes, u.a sei der Hospizlauf
erfolgreich gewesen und habe 16.000,00 EUR Spendengelder eingebracht. Die Sportgala sei
wirtschaftlich erfolgreich gewesen. Derzeit werde am Konzept für die nächste Veranstaltung gearbeitet.
Er informiert darüber, dass am 17.05.17 die Mitgliederversammlung des Stadtsportbundes in der
Gesamtschule Kaiserplatz stattfinde.
Er weist darauf hin, dass die vielfältigen Aufgaben des Stadtsportbundes durch ehrenamtliche Kräfte auf
Dauer allein nicht zu bewältigen seien.
Ratsherr Kokol geht auf den Sportdialog ein und fragt nach, ob es Teilergebnisse gäbe. Er bittet die
Gespräche mit den Vereinen zu intensivieren.

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Herr Hofmann antwortet, dies geschehe. Die Fachschaft Fußball würde sich neu aufstellen, nachdem der
bisherige Fachschaftsleiter zum Jahresende 2016 ausgeschieden sei, werde in Kürze ein neuer Leiter
gewählt.

Beschluss:
Punkt 6:
/17
Anfragen

Ratsherr Lichtenberg fragt nach dem Sachstand in der Angelegenheit Schwimmunterricht durch private
Schwimmschulen.
Herr Visser antwortet, dass mit einem Betreiber einer privaten Schwimmschule gesprochen worden sei.
Inhaltlich wurde die Preisgestaltung und die Verantwortlichkeit für die Schwimmschüler während des
Unterrichts diskutiert. Die Preisgestaltung sei weiter offen. Zu Bedenken sei auch, dass sich andere
Badegäste durch den Betrieb der Schwimmschulen gestört fühlen würden.
Herr Dahmen möchte wissen seit wann die Schwimmschule im Badezentrum Bockum aktiv sei.
Herr Flick antwortet seit zwei Jahren. Die Schule habe klein angefangen und führe jetzt bis zu sechs
Kursen gleichzeitig durch. Der Platzbedarf im Schwimmbecken sei entsprechend. Es wurde mit drei
Schwimmschulen gesprochen. Zwei von diesen haben den Verwaltungsvorschlag akzeptiert. Die dritte
Schule sei aufgefordert worden ihre Wirtschaftlichkeit zu belegen. Dieser Aufforderung sei die Schule bis
jetzt nicht nachgekommen.
Herr Preuß äußert die Sorge, dass die Schule und Nutzer ohne Einigung abwandern könnten.
Herr Visser entgegnet darauf, dass man im Gespräch sei.
Ratsherr Kokol weist darauf hin, dass die Schwimmschule privatwirtschaftlich tätig sei und daher auch ein
Entgelt zu leisten habe.
Weitere Anfragen liegen nicht vor.

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Beschluss:

Ende der Sitzung: 18:02 Uhr

Vorsitzender

Schriftführer/in

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