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Verwaltungsvorlage (Anpassung der Aufbauorganisation des Zentralen Gebäudemanagements Krefeld)

                                    
                                        Vorlage des Oberbürgermeisters
-öffentlichVorlagennummer

ZGM

1513/21 -

Beratungsfolge

Sitzungstermin

Beschlussform

Betriebsausschuss Zentrales Gebäudemanagement

01.07.2021

beschließend

Betreff
Anpassung der Aufbauorganisation des Zentralen Gebäudemanagements Krefeld
Beschlussentwurf
Der Betriebsausschuss
1. nimmt die organisatorischen Änderungen im Zentralen Gebäudemanagement zur Kenntnis
und
2. beauftragt das ZGM, die finanziellen Aufwendungen zu ermitteln und im Rahmen der
Wirtschaftsplanaufstellung 2022 ff zu berücksichtigen und die Stellenübersicht anzupassen.

Reihenfolge des Umlaufs
Sachbearbeitung
mit Datum

FBLeitung
mit
Datum

Mitzeichnung
FB:
mit Datum

FachGBL

GB
II

GB
III

GB
IV

GB
V

GB
VI

mit
Datum

mit
Datum

mit
Datum

mit
Datum

mit
Datum

mit
Datum

Oberbürgermeister

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an
Büro
OB

Drucksache 1513/21 -

Seite - 2 -

Begründung
Mit Ratsbeschluss vom 12.12.2019 wurde zum 01.01.2020 die der Anlage zu entnehmende
Aufbauorganisation der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung Zentrales Gebäudemanagement
Krefeld eingerichtet.
Aus dem Betrieb des ZGM haben sich Erkenntnisse ergeben, die organisatorische Anpassungen
erforderlich machen.
1. Bildung einer Abteilung „604 - Finanzen“
Das ZGM führt seit dem 01.01.2021 die Finanzbuchhaltung selbstständig durch und ist hierfür
allein verantwortlich. Mit Einführung der Finanzsoftware Imfoma newssystems zum 01.01.2021
wurde auch ein digitaler Rechnungsworkflow umgesetzt. Die sich aus dem Organigramm für die
Abteilung 600 ergebende heterogene Aufgabenzusammenstellung wurde mit der Einführung der
eigenen Finanzbuchaltung um vielfältige Aufgaben und Verantwortlichkeiten erweitert. Der
Finanzbereich nimmt damit eine zentrale Funktion ein. Neben dem umfangreichen operativen
Geschäft, wie z.B. das Buchungsgeschäft, müssen komplexe und strategische Themengebiete wie
z.B. Planung und Aufstellung des Wirtschaftsplanes, Vorbereitung des Jahresabschlusses,
Fortschreibung des Anlagevermögens, Liquditätsplanung und -überwachung, Bearbeitung
steuerrelevanter Themen, Aufbau- und Einführung einer Kosten- und Leistungsrechnung etc. Die
hierfür erforderliche Fachaufsicht bedarf größtmöglicher Sorgfalt und ist im Rahmen der bisherigen
Aufbauorganisation als Sachgebiet nicht sachgerecht möglich. Da sich rechtlich auch zwingende
Trennungsfelder innerhalb der Finanzbuchhaltung ergeben, soll der Bereich Finanzen in die
Organisationsform einer Abteilung mit klar voneinander abgegrenzten Sachgebieten/Teams
überführt werden.
Das Sachgebiet 6001 – Finanzen und Rechnungswesen wird dauerhaft der Abteilung 600 –
kaufmännisches Gebäudemanagement – entnommen und als Abteilung organisiert. Die Abteilung
wird unter der Ordnungsziffer 604 geführt. Da noch keine Abteilungsleitungsstelle eingerichtet ist,
wird die Fachaufsicht temporär der Betriebsleitung in Personalunion vollständig übertragen.

Drucksache 1513/21 -

Seite - 3 -

2. Bildung eines Sachgebietes „Energie und Klima“
Das Energiemanagement nimmt Einfluss auf die energetische Modernisierung, Betriebskostenoptimierung und den rationellen Energieeinsatz. Klimaschutzziele sowie der stetige Anstieg von
Energiekosten richten das Ziel auf ein verbrauchsreduziertes Energiemanagement aus. Das Energiemanagement macht sich damit sowohl die Einsparung von CO2 zu eigen, aber auch das Ziel
mit geeigneten Maßnahmen einem weiteren Energiekostenanstieg entgegen zu wirken.
Um sowohl die Verbräuche als auch das Nutzerverhalten messbar zu machen ist die Einführung
eines Energiemanagementsystems unerlässlich. Verbrauchsdaten, die über die Gebäudeleittechnik übermittelt werden, sind zu überwachen. Bei Neubauten spricht man von der Leistungsphase
10 – dem Energiemonitoring.
Beim Monitoring in Bestandsgebäuden ist das ZGM abhängig vom Netzbetreiber (Messstellenbetreiber), durch welchen intelligente Messsysteme eingebaut werden. Die dazu derzeit im Abschluss
befindliche Roadmap auf Bundesebene wird bis 2022 erwartet. Aufgrund der jeweils kurzen Umsetzungsfristen gilt es hier gut vernetzt und informiert zu bleiben. Diese Aufgabe ist Beschlusslage
im Rahmen des Integrierten Klimaschutzkonzeptes „KrefeldKlima 2030“, Maßnahme KO-1a. Daraus resultierend ist das Rollout des Energiemanagementsystems auf die städtischen Gebäude
unerlässlich. Durch dieses Instrument werden Einsparpotenziale lokalisiert.
Aufgrund der technischen Spezifikationen sowohl im Hinblick auf das Erkennen von Handlungsbedarfen sowie im Hinblick auf die Bedienung der Gebäudeleittechnik und des Energiemanagements, bedarf das Monitoring einer zusätzlichen, ingenieurtechnischen Fachkraft.
Ein Workshop im Oktober 2021 brachten die Erkenntnis, dass aufgrund der massiven Aufgabenfülle die Schaffung eines für sich gestellten Sachgebiets einen entscheidenden positiven Effekt zur
Sicherung dieser Aufgabenentwicklung und Aufgabenerledigung bringt. Diese organisatorische
Ausrichtung eignet sich in besonderem Maße, um den Zukunftsaufgaben gerecht zu werden und
durch die organisatorische Stellung dafür zu sorgen, dass fachkundige Ressourcen angeworben
werden können. Des Weiteren wird dadurch sichergestellt, dass die Schnittstellen innerhalb des
Stadtkonzerns Krefeld aktiv betreut werden.
Um die Prozessabläufe zu bestimmen und die Aufgabenwahrnehmung strategisch wie auch operativ zu sichern, ist deshalb eine eindeutige Organisationsstruktur erforderlich.
Es wird deshalb das Sachgebiet „6012 - Energie und Klima“eingerichtet.
Das neue Sachgebiet „6012 - Energie und Klima“ bleibt dauerhaft der Abteilung 601 –
Infrastrukturelles Gebäudemanagement – zugeordnet.

Drucksache 1513/21 -

Seite - 4 -

Neue Aufbauorganisation

Finanzielle Auswirkungen
Es sollen zunächst zwei Stellen zusätzlich eingerichtet werden:
Abteilungsleitung 604 – Finanzen
Sachgebietsleitung 6012 – Energie und Klima

bewertet nach:
bewertet nach:

A 13 BBesG
A 13 BBesG

Die endgültige Stellenbewertung erfolgt in Abstimmung mit dem Fachbereich 10.
Alle Auswirkungen auf den Wirtschaftsplan 2022 werden bei dessen Aufstellung und Einbringung
berücksichtigt.

Anlage(n):
(1) Anlage Aufbauorganisation ZGM ursprünglich

Drucksache 1513/21 -

Seite - 5 -

Finanzielle Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen

Vorlage-Nr.

1513/21 -

1.

Mit der Durchführung der Maßnahme ergeben sich folgende Auswirkungen auf die
Haushaltswirtschaft:

☒

Keine unmittelbaren Auswirkungen

☐

Einmalige Auswirkungen

☐

Dauerhafte Auswirkungen

Innenauftrag:

P

Kostenart:
PSP-Element (investiv):
2.

☐

Die finanziellen Auswirkungen des Beschlusses sind im Haushaltsplan des Jahres
2021 berücksichtigt.
Ja

☐

Nein

3.1 Konsumtiv
☐

Einmalige Auswirkungen
Aufwendungen

0 Euro

Abzüglich Erträge

0 Euro

Saldo

0 Euro

☐

Dauerhafte Auswirkungen

☐

Dauerhafte Auswirkungen

3.2 Investiv
☐

Einmalige Auswirkungen
Auszahlungen

0 Euro

Abzüglich Einzahlungen

0 Euro

Saldo

0 Euro

Bemerkungen bzw. während der vorläufigen Haushaltsführung Begründung gemäß § 82
Abs. 1 GO: