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Beschlusstext (N.S. Rat 24.03. öffentlich)

6. Mai 2021
                                    
                                        Der Oberbürgermeister

Öffentliche Niederschrift
Gremium

Sitzungstermin

der 6. Sitzung des Rates

Mittwoch, 24.03.2021

Sitzungsort

Uhrzeit

Saal 1 des Seidenweberhauses, Theaterplatz
1, 47798 Krefeld

17:00 Uhr - 19:35 Uhr

Anwesend waren unter dem Vorsitz von:
Oberbürgermeister Frank Meyer
Mitglieder:
CDU-Fraktion
Ratsmitglied Maximilian Becker
Ratsmitglied Marc Blondin MdL
Ratsmitglied Mehmet Demir
Ratsmitglied Dr. Stefan Galke
Ratsmitglied Dr. Gero Hattstein
Ratsmitglied Elona Hubrach-Verhasselt
Bürgermeisterin Kerstin Jensen
Ratsmitglied Manfred Läckes
Ratsmitglied Ulrich Lohmar
Ratsmitglied Ingeborg Müllers
Ratsmitglied Stefanie Neukirchner
Ratsmitglied Britta Oellers MdL
Ratsmitglied Philibert Reuters
Ratsmitglied Heinz Albert Schmitz
Ratsmitglied Peter Vermeulen
Ratsmitglied Michael Zecha
SPD-Fraktion
Ratsmitglied Christoph Tito Dahmen
Ratsmitglied Anke Drießen-Seeger
Ratsmitglied Sabine Fochler
Ratsmitglied Philipp Geldmacher
Ratsmitglied Jürgen Hengst
Bürgermeisterin Gisela Klaer
Ratsmitglied Maxi Katharina Leuchters
Ratsmitglied Wolfgang Merkel
Ratsmitglied Jürgen Oppers
Ratsmitglied Stella Rütten
Ratsmitglied Julian Seeger
Ratsmitglied Karin Späth
Ratsmitglied Lena Marie Wagner
Ratsmitglied Benedikt Winzen

Fraktion Bündnis´90/Die Grünen
Ratsmitglied Björna Althoff
Ratsmitglied Thorsten Hansen
Ratsmitglied Dr. Rolf-Bernd Hechler
Ratsmitglied Markus Kossack
Bürgermeister Karsten Ludwig
Ratsmitglied Eva Malecha-Konietz
Ratsmitglied Heidi Matthias
Ratsmitglied Julia Müller
Ratsmitglied Thomas Ross
Ratsmitglied Ana Sanz Sanz
Ratsmitglied Jörg Thiele
Ratsmitglied Annelie Wulff

(bis 19.10 Uhr)

FDP-Fraktion
Ratsmitglied Joachim C. Heitmann
Ratsmitglied Paul Hoffmann
Ratsmitglied Dr. Günther Porst
AfD-Fraktion
Ratsmitglied Burkhard Schröder
Ratsmitglied Dr. Martin Vincentz MdL
Ratsmitglied Ulrich Vincentz
DIE LINKE - Ratsgruppe
Ratsmitglied Basri Cakir
Ratsmitglied Julia Suermondt

(bis 19.15 Uhr)

UWG / WUZ - Ratsgruppe
Ratsmitglied Andreas Drabben
Ratsmitglied Ralf Krings
Einzelvertreter
Ratsmitglied Jan Hertzberg
Ratsmitglied Salih Tahusoglu
Entschuldigt fehlten:
Hans Butzen (SPD-Fraktion)
Timo Kühn (CDU-Fraktion)
Oliver Leist (SPD-Fraktion)
Ina Spanier-Oppermann MdL (SPD-Fraktion)
Verwaltungsvorstand:
Beigeordnete Cigdem Bern
Beigeordneter Marcus Beyer
Stadtkämmerer Ulrich Cyprian
Beigeordnete Sabine Lauxen
Beigeordneter Eckart Preen
Stadtdirektor Markus Schön

Öffentliche Niederschrift der 6. Sitzung des Rates

2 von 25

Von der Verwaltung waren anwesend:
Timo Bauermeister
Peter Mertens
Dirk Plaßmann
Heike Apelt
Fraktions-/Gruppengeschäftsführung:
Anja Cäsar
Felix Dornig
Stephan Hagemes
Jan Janzen
Johannes Koerner
Dirk Krenz
Martina Kurpjuweit
Schriftführung:
Karsten Schüller

Öffentliche Niederschrift der 6. Sitzung des Rates

3 von 25

Tagesordnung
Öffentliche Sitzung
1.

Mitteilungen und Eingänge

2.

Übersicht über die Nachbewilligungen in den Ergebnis- und Finanzplänen
des 4. Quartals 2020

(638/21 -)

3.

Weisung an den Vertreter der Stadt Krefeld in der ordentlichen Gesellschafterversammlung der WFG Wirtschaftsförderungsgesellschaft Krefeld
mbH
hier: Änderung des Gesellschaftsvertrags

(895/21 -)

4.

Vergabeverfahren zur Beschaffung eines Gerätewagen - Hygiene

(675/21 -)

5.

Vergabeverfahren zur Beschaffung von einem Krankenkraftwagen Typ A2
(Krankentransportwagen) nach DIN EN 1789

(676/21 -)

6.

Vergabeverfahren zur Beschaffung einer Automatik-Drehleiter vom Typ
23-12 nach DIN EN 14043

(677/21 -)

7.

Vergabeverfahren zur Beschaffung eines Notarzteinsatzfahrzeuges nach
DIN 75079

(678/21 -)

8.

Erneuerung des Kunstrasen-Großspielfeldes und des Kunstrasen-Kleinspielfeldes auf der Bezirkssportanlage Fischeln (Willi-Schlösser-Sportpark)

(605/21 -)

9.

2. Änderung des Flächennutzungsplanes im Bereich zwischen Hauptfeuerwache, Neue Ritterstraße, Dießemer Bruch und Eisenbahnlinie:
Entscheidung über Stellungnahmen und erneuter abschließender Beschluss

(346/20 -)

10.

1. Änderung und Ergänzung des Bebauungsplans Nr. 666/I Blatt 2 - Neue
Ritterstraße / Dießemer Bruch / Krankenhaus Maria-Hilf / Erschließungsstraße Neue Ritterstraße 43-63 –
Entscheidung über Stellungnahmen und Satzungsbeschluss

(609/21 -)

11.

9. vereinfachte Änderung des Bebauungsplans Nr. 195 - Langendonk - im
Bereich Ecke Fungendonk / Gilldonk Entscheidung über Stellungnahmen und Satzungsbeschluss

(514/21 -)

12.

5. vereinfachte Änderung Bebauungsplan Nr. 228 - Hafen und Industrieerweiterung im Bereich An der Römerschanze: Entscheidung über Stellungnahmen
und Satzungsbeschluss

(480/20 -)

13.

Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 812 (V) – Breiten Dyk / Nassauerring / Krüllsdyk –;
Beschluss zur Aufhebung des Aufstellungs- und Offenlagebeschlusses

14.

Bebauungsplan Nr. 822/I – Willy-Brandt-Platz –
Aufstellung und öffentliche Auslegung

(602/21 -)

15.

Satzung der Stadt Krefeld zur Aufhebung der Satzung über das besondere Vorkaufsrecht der Stadt Krefeld an Grundstücken in Krefeld-Uerdingen
vom 13.03.2000

(295/20 -)

16.

Satzung der Stadt Krefeld über das besondere Vorkaufsrecht an
Grundstücken im Bereich Krefeld-Uerdingen

(296/20 -)

17.

Ortsrecht der Stadt Krefeld
hier: 2. Satzung zur Änderung der Hauptsatzung der Stadt Krefeld

(727/21 -)

Öffentliche Niederschrift der 6. Sitzung des Rates

(9268/20 -)

4 von 25

18.

Beanstandung des Ratsbeschlusses vom 18.03.2021 zur Besetzung des
Wahlausschusses für die Kommunalwahlen

(1071/21 -)

19.

Begrenzung der Redebeiträge bei Ratssitzungen während der CoronaPandemie
- Einbringung eines Antrages von Rh. Hertzberg vom 06.02.2021 -

(684/21 E)

20.

Solidaritätsfonds zur Unterstützung der vom Lockdown betroffenen Gewerbetreibenden
- Einbringung eines Antrages der AfD-Fraktion vom 11.02.2021 -

(770/21 E)

21.

Berichterstellung zur Nutzung eines alternativen Straßenbelages (entwickelter Straßenbelag von Prof.Hartmut Beckedahl)
- Einbringung eines Antrages der Ratsgruppe UWG/WUZ vom 22.02.2021

(844/21 E)

22.

Übernahme der Deichgebühren durch die Stadt Krefeld für den Bereich
Gellep-Stratum
– Einbringung eines Antrages der CDU-Fraktion vom 25.02.2021 -

(882/21 E)

22.1 Übernahme der Deichgebühren durch die Stadt Krefeld für den Bereich
Gellep-Stratum
– Einbringung eines Antrages der CDU-Fraktion vom 25.02.2021
– hier: konditionierte Übernahme der Rechte und Pflichten im Deichverband Meerbusch-Lank durch die Stadt Krefeld
- Einbringung eines gemeinsamen Antrages der Fraktionen von SPD,
Bündnis 90/Die Grünen und FDP vom 17.03.2021 -

(1036/21 E)

23.

Aussetzung der Mietkosten für in Eigenregie betriebene Bezirkssportanlagen, während der coronabedingten Platzsperren
- Einbringung eines Antrages der Ratsgruppe UWG/WUZ vom 25.02.2021

(881/21 E)

24.

Sicherer Hafen für Geflüchtete an der bosnisch-kroatischen Grenze
- Einbringung eines gemeinsamen Antrages der Fraktionen von Bündnis
90/Die Grünen und SPD vom 03.03.2021 -

(928/21 E)

24.1 Sicherer Hafen für Geflüchtete an der bosnisch-kroatischen Grenze
- Einbringung eines gemeinsamen Antrages der Fraktionen Bündnis
90/Die Grünen und SPD vom 03.03.2021 hier: Einbringung eines Antrages der CDU-Fraktion vom 18.03.2021

(1050/21 E)

25.

„Notfallfiktionen“ - ein Krefelder Alleingang?!
– Einbringung eines Antrages der CDU-Fraktion vom 04.03.2021 -

(940/21 E)

26.

Richtlinien für die zukünftige Digitalisierung und Elektrifizierung
– Einbringung eines Antrages der CDU-Fraktion vom 04.03.2021 -

(941/21 E)

26.1 Sachstandsbericht zur Digitalisierung und Elektrifizierung
- Einbringung eines Antrages der AfD-Fraktion vom 16.03.2021 -

(1032/21 E)

27.

Kriterien für eine sozial gerechte Flächen- und Liegenschaftspolitik
- Einbringung eines gemeinsamen Antrages der Fraktionen von SPD und
Bündnis 90/Die Grünen vom 04.03.2021 -

(942/21 E)

28.

Bau von Einfamilienhäusern
– Einbringung eines Antrages der CDU-Fraktion vom 04.03.2021 -

(943/21 E)

29.

Einrichtung eines Drogenkonsumraumes

29.1 Mittel für die Einrichtung eines Drogenkonsumraumes
- Einbringung eines Antrages der Ratsgruppe DIE LINKE vom 04.03.2021
29.2 Sachstandsbericht zur Einrichtung eines Drogenkonsumraumes
- Anfrage der Ratsgruppe DIE LINKE vom 04.03.2021 30.

(936/21 E)
(935/21 -)

Anfragen

Öffentliche Niederschrift der 6. Sitzung des Rates

5 von 25

30.1 Natürliche Bekämpfung der Eichenprozessionsspinner
- Anfrage der Ratsgruppe UWG/WUZ vom 09.02.2021 -

(698/21 -)

30.2 Darstellung der Effektivität der städtischen Fördermittelaquise
- Anfrage der Ratsgruppe UWG/WUZ vom 16.02.2021 -

(783/21 -)

30.3 Übernachtungsmöglichkeiten für Obdachlose
- Anfrage der AfD-Fraktion vom 19.02.2021 -

(837/21 -)

30.4 Wohnungslosigkeit in Krefeld
- Anfrage der Ratsgruppe DIE LINKE vom 04.03.2021 -

(938/21 -)

30.5 Städtepartnerschaften
– Anfrage der AfD-Fraktion vom 23.02.2021 -

(815/21 -)

30.6 Aufkommen der Hundesteuer und Reitabgabe
- Anfrage der AfD-Fraktion vom 24.02.2021 -

(873/21 -)

30.7 Parkgebühren
- Anfrage der AfD-Fraktion vom 24.02.2021 -

(874/21 -)

30.8 Umsetzung des Ratsbeschlusses "Aufnahme unbegleiteter minderjähriger
Flüchtlinge" vom 06.02.2020
- Anfrage der Ratsgruppe DIE LINKE vom 04.03.2021 -

(937/21 -)

30.9 Zuschüsse für Caritas und Diakonie
- Anfrage der Ratsgruppe DIE LINKE vom 04.03.2021 -

(939/21 -)

31.

Stiftungsmanagement der Stadt Krefeld
hier: Stiftungsbericht/Reporting 2018

(532/21 -)

32.

Corona-Virus (SARS-CoV-2, COVID-19);
Verlängerung der Vereinbarung mit dem Deutschen Roten Kreuz zum
weiteren Betrieb des Diagnosezentrums

(544/21 -)

33.

Nachbewilligung im Teilfinanzplan 2021
hier: Mehrauszahlungen für die Maßnahme Knoten Düsseldorfer Straße/
Floßstraße

(732/21 -)

34.

Neubau einer dreigruppigen Kita am Weidenröschenweg – Planung und
Kostenfestsetzung

(331/21/1 -)

34.1 Neubau einer dreigruppigen Kita am Weidenröschenweg – Planung und
Kostenfestsetzung
- Einbringung eines Antrages der CDU-Fraktion vom 18.03.2021 -

(1052/21 E)

35.

Benennung von beratenden Mitgliedern der evangelischen Kirche im Ausschuss für Schule und Weiterbildung
- Genehmigung eines Dringlichkeitsbeschlusses (Vorlage Nr. 801/21 DB)

36.

MHKBG-Förderprogramm "Heimat.Zukunft.Nordrhein-Westfalen" - Einrichtung einer Jury zur Vergabe des "Heimat-Preises" zur Auszeichnung
ehrenamtlicher Engagierter

(847/21 -)

37.

Förderung des Krefelder Brauchtums/"Soforthilfepaket Corona" 2020

(821/21 -)

38.

Nachbewilligung im Teilergebnisplan 2021
hier: Verwendung der restlichen Integrationspauschale 2019
- Genehmigung eines Dringlichkeitsbeschlusses (Vorlage Nr. 664/21 DB)

39.

Beschluss über eine Flächen- und Baukörperzuweisung zur baulichen
Projektierung eines sektoralen Teiles des Areals "Stadtbad Neusser
Straße" für den freischwimmer e. V.
- Einbringung eines gemeinsamen Antrages der Fraktionen der SPD,
Bündnis 90/Die Grünen und FDP vom 16.03.2021 -

Öffentliche Niederschrift der 6. Sitzung des Rates

(1008/21 -)

(1025/21 -)

(1031/21 E)

6 von 25

40.

Dringlichkeitsantrag - Corona-Hilfen
- Einbringung eines gemeinsamen Antrages von SPD, Grünen, CDU,
FDP, DIE LINKE, UWG/WUZ, Die Partei und wir Krefeld vom 18.03.2021

(1057/21 E)

41.

Öffnungsstrategien in der Pandemie
- Einbringung eines Dringlichkeitsantrages der FDP-Fraktion vom
18.03.2021 -

(1041/21 E)

42.

Bestellung eines Mitgliedes mit beratender Stimme für den Ausschuss für
Planung, Bauen, Mobilität und Stadtentwicklung

Öffentliche Niederschrift der 6. Sitzung des Rates

(1072/21 -)

7 von 25

Sitzungsverlauf
Um 17:05 Uhr eröffnet Oberbürgermeister Meyer die Sitzung. Er bittet zunächst Beigeordnete
Bern, zur Rechtmäßigkeit der Sitzung und der Rechtskraft der Beschlüsse zu sprechen.
Beigeordnete Bern führt aus, dass die Sitzung des Rates am 18.03.2021 abgebrochen worden sei
und Oberbürgermeister Meyer noch in der Sitzung angekündigt habe, eine weitere Ratssitzung am
heutigen Tag durchzuführen. Nach § 2 Abs. 3 a) der Geschäftsordnung für den Rat, die Bezirksvertretungen und die Ausschüsse der Stadt Krefeld könne der Rat mit einer verkürzten Frist von
drei Tagen vor Sitzungsbeginn in den Fällen, die keinen Aufschub duldeten oder von äußerster
Dringlichkeit seien, eingeladen werden. Eine Dringlichkeit habe vorgelegen, die Frist von drei Tagen sei durch die Zustellung der Einladung am Montag, 22.03.2021, nicht eingehalten worden.
Somit liege ein Formfehler vor, der gleichwohl nicht schwerwiegend sei und nicht zur Unwirksamkeit der Einladung führe. Da die Ratsmitglieder bei Abbruch der Sitzung Kenntnis davon gehabt
hätten, dass die weiteren Tagesordnungspunkte in der heutigen Sitzung beraten würden, seien
deren mitgliedschaftliche Rechte nicht verletzt. Auch die Öffentlichkeit sei durch die Veröffentlichung im Amtsblatt, der Presse und dem Livestream informiert gewesen.
Ratsherr Heitmann nimmt zu dem Formfehler kritisch Stellung und macht die Verwaltungsspitze,
der drei Volljuristen angehörten, dafür verantwortlich. Er weist darauf hin, dass bei der Sitzung am
18.03.2021 nicht alle Ratsmitglieder anwesend gewesen wären. Gleichwohl werde die FDP-Fraktion aufgrund heute zu treffender dringender Beschlüsse an der Sitzung teilnehmen und nicht klagen.
Oberbürgermeister Meyer erklärt, dass sich der Rat für die Dauer der vom Land Nordrhein-Westfalen festgestellten pandemischen Lage auf eine Selbstverpflichtung dahingehend verständigt habe,
die Dauer der Sitzung auf das notwendigste Maß zu reduzieren sowie die Anzahl der Rednerinnen
und Redner pro Fraktion/Ratsgruppe und die Redezeit zu begrenzen. Die Verweisung der eingebrachten Anträge in die Fachausschüsse und die schriftliche Beantwortung der Anfragen sei bereits in der Sitzung am 18.03.2021 beschlossen worden. Er habe die Anträge und Anfragen heute
nachrichtlich in die Tagesordnung aufgenommen, da die Beratung über die Verweisungen in der
letzten Sitzung zu Beginn erfolgte und die Sitzung abgebrochen worden sei, bevor die entsprechenden Tagesordnungspunkte aufgerufen werden konnten. Die Anträge – bis auf die Anträge der
heutigen Tagesordnungspunkte 24, 39 und 40 - seien formal verwiesen und Gegenstand der kommenden Fachausschusssitzungen. Ferner seien die Anfragen unter den heutigen Tagesordnungspunkten 29.2 und 30 erledigt und nicht mehr Gegenstand der Tagesordnung.
Auf Vorschlag von Oberbürgermeister Meyer beschließt der Rat einstimmig die Ergänzung der
Tagesordnung um folgenden Punkt:
Punkt 42:
Vorlage Nr. 1072/21
Bestellung eines Mitgliedes mit beratender Stimme für den Ausschuss für Planung, Bauen,
Mobilität und Stadtentwicklung
Vor Eintritt in die Tagesordnung verabschiedet Oberbürgermeister Meyer Herrn Lothar Hügen,
Mitarbeiter der Botenmeisterei und langjähriger Saaldiener bei Ratssitzungen, der heute letztmalig
an einer Sitzung teilnimmt.
Öffentliche Sitzung
TOP 1.

Mitteilungen und Eingänge
Mitteilungen und Eingänge liegen nicht vor.

Öffentliche Niederschrift der 6. Sitzung des Rates

8 von 25

TOP 2.

Übersicht über die Nachbewilligungen in den Ergebnis- und
638/21 Finanzplänen des 4. Quartals 2020
Beschluss:
Folgende vom Stadtkämmerer bewilligten über- und außerplanmäßigen Aufwendungen/
Auszahlungen und Verpflichtungsermächtigungen werden zur Kenntnis genommen:
- aufgrund § 83 Abs. 1 GO NRW
in der Zeit vom 01.10.2020 – 31.12.2020 im Teilergebnisplan 2020
im Gesamtwert von 556.672,40 EUR (gemäß Anlage 1)
- aufgrund § 83 Abs. 1 GO NRW
in der Zeit vom 01.10.2020 – 31.12.2020 im Teilfinanzplan 2020
im Gesamtwert von 1.127.682,12 EUR (gemäß Anlage 2)
- aufgrund § 85 Abs. 1 GO NRW
in der Zeit vom 01.10.2020 – 31.12.2020 im Teilfinanzplan 2020
im Gesamtwert von 50.000,00 EUR (gemäß Anlage 3)
Abstimmungsergebnis:
zur Kenntnis genommen

TOP 3.

Weisung an den Vertreter der Stadt Krefeld in der ordentlichen Ge895/21 sellschafterversammlung der WFG Wirtschaftsförderungsgesellschaft Krefeld mbH
hier: Änderung des Gesellschaftsvertrags
Beschluss:
Der Rat der Stadt Krefeld stimmt den Änderungen und Ergänzungen des Gesellschaftsvertrages der WFG Wirtschaftsförderungsgesellschaft Krefeld mbH zu, die sich aus der in der
Anlage zu diesem Beschluss beigefügten Synopse ergeben. Der Vertreter der Stadt Krefeld
in der Gesellschafterversammlung der WFG Wirtschaftsförderungsgesellschaft Krefeld
mbH wird angewiesen, entsprechend Beschluss zu fassen.
Abstimmungsergebnis:
einstimmig

TOP 4.

Vergabeverfahren zur Beschaffung eines Gerätewagen - Hygiene
675/21 Beschluss:
Der konkrete Bedarf nach § 2 Abs. 1 der Zuständigkeitsordnung zur Beschaffung eines
Gerätewagen - Hygiene für die Feuerwehr der Stadt Krefeld wird festgestellt.
Abstimmungsergebnis:
einstimmig

TOP 5.

Vergabeverfahren zur Beschaffung von einem Krankenkraftwagen
676/21 Typ A2 (Krankentransportwagen) nach DIN EN 1789
Beschluss:
Der konkrete Bedarf nach § 2 Abs. 1 der Zuständigkeitsordnung zur Beschaffung von einem Krankenkraftwagen Typ A2 (Krankentransportwagen) nach DIN EN 1789 für den Rettungsdienst der Stadt Krefeld wird festgestellt.
Abstimmungsergebnis:
einstimmig

TOP 6.

Vergabeverfahren zur Beschaffung einer Automatik-Drehleiter vom
677/21 Typ 23-12 nach DIN EN 14043
Beschluss:
Der konkrete Bedarf nach § 2 Abs. 1 der Zuständigkeitsordnung zur Beschaffung einer Au-

Öffentliche Niederschrift der 6. Sitzung des Rates

9 von 25

tomatik-Drehleiter vom Typ 23-12 nach DIN EN 14043 für die Feuerwehr der Stadt Krefeld
wird festgestellt.
Abstimmungsergebnis:
einstimmig
TOP 7.

Vergabeverfahren zur Beschaffung eines Notarzteinsatzfahrzeuges
678/21 nach DIN 75079
Beschluss:
Der konkrete Bedarf nach § 2 Abs. 1 der Zuständigkeitsordnung zur Beschaffung eines
Notarzt-einsatzfahrzeuges nach DIN 75079 für den Rettungsdienst der Stadt Krefeld wird
festgestellt.
Abstimmungsergebnis:
einstimmig

TOP 8.

Erneuerung des Kunstrasen-Großspielfeldes und des Kunstrasen605/21 Kleinspielfeldes auf der Bezirkssportanlage Fischeln (WilliSchlösser-Sportpark)
Beschluss:
Der Rat der Stadt Krefeld beschließt die Erneuerung des Kunstrasen-Großspielfeldes sowie
des Kunstrasen-Kleinspielfeldes auf der Bezirkssportanlage in Fischeln (Willi-SchlösserSportpark) und stimmt der Finanzierung der Erneuerung des Kunstrasen-Großspielfeldes
aus Sportinfrastrukturmitteln zu.
Abstimmungsergebnis:
einstimmig bei Stimmenthaltung der Ratsgruppe DIE LINKE

TOP 9.

2. Änderung des Flächennutzungsplanes im Bereich zwischen
346/20 Hauptfeuerwache, Neue Ritterstraße, Dießemer Bruch und Eisenbahnlinie:
Entscheidung über Stellungnahmen und erneuter abschließender
Beschluss
Beschluss:
1. Gemäß § 2 Abs. 3 Baugesetzbuch (BauGB), bekanntgemacht am 03.11.2017 (BGBl. I S.
3634) in der derzeit gültigen Fassung wird über die Stellungnahmen im Sinne der
Begründung zur Vorlage entschieden.
2. Die 2. Änderung des Flächennutzungsplanes wird gemäß § 1 Abs. 8 BauGB erneut abschließend beschlossen.
3. Der Begründung nach § 5 Abs. 5 BauGB einschließlich des Umweltberichtes nach § 2 a
BauGB zur 2. Änderung des Flächennutzungsplanes (Anlage 1 zur Vorlage Nr. 346/20)
wird zugestimmt.
Abstimmungsergebnis:
einstimmig

TOP
10.

1. Änderung und Ergänzung des Bebauungsplans Nr. 666/I Blatt 2 609/21 Neue Ritterstraße / Dießemer Bruch / Krankenhaus Maria-Hilf / Erschließungsstraße Neue Ritterstraße 43-63 –
Entscheidung über Stellungnahmen und Satzungsbeschluss
Beschluss:
1.
Über die im Bebauungsplanverfahren vorgebrachten Stellungnahmen wird im Sinne
der Begründung zur Vorlage entschieden. Den Verwaltungsvorschlägen unter Punkt
G der Begründung zur Vorlage wird zugestimmt.

Öffentliche Niederschrift der 6. Sitzung des Rates

10 von 25

2.

Gemäß § 10 Abs. 1 Baugesetzbuch (BauGB), in der Fassung der Bekanntmachung
vom 03.11.2017 (BGBl. I S. 3634), in der derzeit gültigen Fassung, i. V. m. § 41 der
Gemeindeordnung für das Land Nordrhein-Westfalen (GO NRW), in der Fassung
der Bekanntmachung vom 14.07.1994 (GV. NW. S. 666), in der derzeit gültigen
Fassung, wird die 1. Änderung und Ergänzung des Bebauungsplans Nr. 666/I Blatt
2 – Neue Ritterstraße / Dießemer Bruch / Krankenhaus Maria-Hilf / Erschließungsstraße Neue Ritterstraße 43-63 – in der durch violette Eintragungen geänderten
Fassung als Satzung beschlossen.

3.

Der Begründung nach § 9 Abs. 8 BauGB zur 1. Änderung und Ergänzung des
Bebauungsplans Nr. 666/I Blatt 2 – Neue Ritterstraße / Dießemer Bruch / Krankenhaus Maria-Hilf / Erschließungsstraße Neue Ritterstraße 43-63 – (Anlage zur Vorlage Nr. 609/21) wird zugestimmt.

4.

Durch das Inkrafttreten des Bebauungsplanes Nr. 666/I Blatt 2 1. Änderung und
Ergänzung werden die früher getroffenen Festsetzungen des Bebauungsplans
Nr.666/ geändert und ergänzt.

Abstimmungsergebnis:
einstimmig
TOP
11.

9. vereinfachte Änderung des Bebauungsplans Nr. 195 - Langendonk 514/21 - im Bereich Ecke Fungendonk / Gilldonk Entscheidung über Stellungnahmen und Satzungsbeschluss
Beschluss:
1.
Über die im Bebauungsplanverfahren vorgebrachten Stellungnahmen wird im Sinne
der Begründung zur Vorlage entschieden.
2.

Gemäß § 10 Abs. 1 Baugesetzbuch (BauGB), in der Fassung der Bekanntmachung
vom 03.11.2017 (BGBl. I S. 3634), in der derzeit gültigen Fassung, i. V. m. § 41 der
Gemeindeordnung für das Land Nordrhein-Westfalen (GO NRW), in der Fassung
der Bekanntmachung vom 14.07.1994 (GV. NW. S. 666), in der derzeit gültigen
Fassung, wird die 9. vereinfachte Änderung des Bebauungsplan Nr. 195 - Langendonk – im Bereich Ecke Fungendonk / Gilldonk als Satzung beschlossen.

3.

Der Begründung nach § 9 Abs. 8 BauGB zur 9. vereinfachten Änderung des
Bebauungsplans Nr. 195 – Langendonk – im Bereich Ecke Fungendonk/ Gilldonk
(Anlage zur Vorlage Nr. 514/21) wird zugestimmt.

Abstimmungsergebnis:
einstimmig
TOP
12.

5. vereinfachte Änderung Bebauungsplan Nr. 228 - Hafen und Indus- 480/20 trieerweiterung im Bereich An der Römerschanze: Entscheidung über Stellungnahmen und Satzungsbeschluss
Beschluss:
1. Gemäß § 10 Abs. 1 Baugesetzbuch (BauGB), in der Fassung der Bekanntmachung vom
03.11.2017 (BGBl. I S. 3634), in der derzeit gültigen Fassung, i. V. m. § 41 der Gemeindeordnung für das Land Nordrhein-Westfalen (GO NRW), in der Fassung der Bekanntmachung vom 14.07.1994 (GV. NW. S. 666), in der derzeit gültigen Fassung, wird die 5. vereinfachte Änderung des Bebauungsplans Nr. 228 – Hafen und Industrieerweiterung – im
Bereich An der Römerschanze als Satzung beschlossen.
2. Der Begründung nach § 9 Abs. 8 BauGB zur 5. vereinfachten Änderung des Bebauungsplan Nr. 228 (V) – Hafen und Industrieerweiterung – (Anlage zur Vorlage Nr. 480/20) wird
zugestimmt.

Öffentliche Niederschrift der 6. Sitzung des Rates

11 von 25

Abstimmungsergebnis:
einstimmig
TOP
13.

Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 812 (V) – Breiten Dyk / Nas- 9268/20 sauerring / Krüllsdyk –;
Beschluss zur Aufhebung des Aufstellungs- und Offenlagebeschlusses
Beschluss:
Der Aufstellungs- und Offenlagebeschluss zum vorhabenbezogenen Bebauungsplans Nr.
812 (V) – Breiten Dyk / Nassauerring / Krüllsdyk – wird aufgehoben.
Abstimmungsergebnis:
einstimmig

TOP
14.

Bebauungsplan Nr. 822/I – Willy-Brandt-Platz –
Aufstellung und öffentliche Auslegung

602/21 -

Ratsfrau Suermondt führt aus, dass es sich nach Auffassung der Ratsgruppe DIE LINKE
bei den Bauvorhaben um gesichtslose Bürogebäude handele, die nachts leer stünden und
den Bereich nicht positiv belebten. Ihres Erachtens besiegele diese Bebauung das Schicksal der Südstadt als „Stiefkind“. Sie erhebt den Vorwurf, dass weder der Gestaltungsbeirat
noch Stadtplanungsexperten einbezogen worden seien; auch sei eine Anpassung an die
historischen Gebäude der Brotfabrik oder der Fabrik Heeder unterblieben. Ratsfrau Suermondt spricht sich darüber hinaus gegen die Aufsplittung des Gebietes in zwei Bebauungspläne aus. Ihre Ratsgruppe werde der Aufstellung des Bebauungsplanes nicht zustimmen.
Ratsherr Tahusoglu erklärt, sich den Ausführungen von Ratsfrau Suermondt vollumfänglich
anzuschließen. Nach seiner Überzeugung sei die Südstadt mit ihren zahlreichen
denkmalwürdigen Gebäuden als „Perle“ anzusehen. Die vorliegenden Planungen für eine
Bebauung würden nicht nur keinen Impuls geben, sondern auch dem Charakter der
Südstadt schaden.
Ratsherr Vermeulen weist darauf hin, dass seit Jahrzehnten erfolglos versucht worden sei,
den Bereich südlich des Hauptbahnhofes zu entwickeln. Die CDU-Fraktion begrüße, dass
nun gleich zwei Investoren bereit seien, der Fläche ein neues Gesicht zu geben, das seines
Erachtens allemal besser sei als das jetzige. Möglicherweise könne die Stadt auf die
äußere Gestaltung noch Einfluss nehmen. Ratsherr Vermeulen begrüßt die Verlagerung
der Behörden innerhalb des Stadtgebietes und wirft gleichzeitig die Frage nach der weiteren Nutzung der alten Gebäude auf. Hierzu vermisse er Ideen bzw. Vorschläge. Im Anschluss geht er auf die Umweltbelange und die Verkehrsproblematik ein und erklärt, dass
die CDU-Fraktion die Aufnahme der Verpflichtung zu einer nachhaltigen Bauweise in einen
städtebaulichen Vertrag sowie eine Tiefgarage auch im östlichen Teil fordere.
Ratsherr Drabben begrüßt ebenfalls die Pläne für eine Bebauung, nachdem 30 Jahre lang
nichts in dem Gebiet passiert sei. Er spricht sich dafür aus, die Investoren „an die Hand zu
nehmen“, ohne sie dabei zu verschrecken, und den Gestaltungsbeirat frühzeitig einzubinden.
Ratsfrau Matthias weist die Ausführungen von Ratsfrau Suermondt entschieden zurück. Sie
könne die ablehnende Haltung der Ratsgruppe DIE LINKE in keiner Weise nachvollziehen.
Nach ihrer Auffassung seien die zwei geplanten Bürogebäude eine sinnvolle Ergänzung der
bestehenden Gebäudestruktur. Ratsfrau Matthias führt ergänzend aus, dass die Fabrik
Heeder und der Platz der Wiedervereinigung als Orte der Kultur und der Begegnung sehr
gut angenommen würden. Abschließend weist sie darauf hin, dass heute erst über den
Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan zu entscheiden sei.

Öffentliche Niederschrift der 6. Sitzung des Rates

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Ratsherr Heitmann stimmt den Ausführungen von Ratsfrau Matthias dahingehend zu, dass
es sich um den Aufstellungsbeschluss handele und die Stadt bis zum Satzungsbeschluss
noch Einfluss auf die Investoren nehmen könne. Er sei der Überzeugung, dass dies jedoch
nur im Dialog möglich sei. Der Forderung nach Einbeziehung des Gestaltungsbeirates sei
bereits stattgegeben worden.
Ratsherr Hengst bezeichnet das Gebiet als „Schandfleck“; angesichts des jahrelangen Stillstandes könne er eine Ablehnung der jetzigen realistischen Pläne der Investoren nicht
nachvollziehen. Er weist ergänzend darauf hin, dass sowohl die Bezirksvertretung als auch
der Bürgerverein Süd die Planungen ausdrücklich begrüßen würden.
Beigeordneter Beyer nimmt kurz zu den Beratungen im Ausschuss für Planung, Bauen,
Mobilität und Stadtentwicklung und zu den heutigen Ausführungen Stellung. Nach seiner
Überzeugung sei die Stadt hier nicht bei „Wünsch dir was“, sondern bei „So isses“.
Oberbürgermeister Meyer weist auf vielfältige Maßnahmen im Südbezirk hin, wie z. B. die
bereits erfolgte Sanierung des Platzes der Wiedervereinigung, die anstehende Sanierung
des Hauptbahnhofes oder die künftige Mobilitätszentrale. Die Autobahn GmbH stelle eine
große Behörde mit einer Arbeitnehmerschaft dar, die teils von auswärts nach Krefeld einpendele; für die Nutzer des Jobcenters biete eine zentrale Anlaufstelle mit guter ÖPNVAnbindung auch nur Vorteile. Er erklärt, dass die Stadt nicht in der Lage sei, in diesem Gebiet selbst Investitionen zu stemmen.
Beschluss:
1. Das Bebauungsplangebiet Nr. 822 wird in die Teilgebiete Nr. 822/I und Nr. 822/II
aufgeteilt.
2. Gemäß § 2 des Baugesetzbuches (BauGB), in der Fassung der Bekanntmachung vom
03.11.2017 (BGBl. I. S. 3634), in der derzeit gültigen Fassung, wird für den Bereich am
Willy-Brandt-Platz, begrenzt
- im Norden durch den vorhandenen Kreisverkehr „Willy-Brandt-Platz“ (Flurstück Nr.
406),
- im Westen durch die Bestandsbebauung Ritterstraße 221 (Flurstück 40),
- im Süden durch die Ritterstraße (Flurstück Nr. 401),
- im Osten durch die Verkehrsfläche der Straße „Willy-Brandt-Platz“ (Flurstück Nr. 403)
ein Bebauungsplan aufgestellt. Der Geltungsbereich ist der Planurkunde zu entnehmen.
Der Plan erhält die Bezeichnung: Bebauungsplan Nr. 822/I – westlich Willy-Brandt-Platz
–
3. Über die bei der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung gemäß § 3 Abs. 1 BauGB und der
Beteiligung der Behörden gemäß § 4 Abs. 1 BauGB vorgetragenen Stellungnahmen wird
im Sinne der Begründung zur Vorlage entschieden.
4. Eine Umweltprüfung wird durchgeführt. Der Umweltbericht gemäß § 2 a BauGB ist Bestandteil der Begründung um vorgenannten Planentwurf.
5. Der Entwurf des v. g. Bebauungsplanes wird mit der Begründung und den wesentlichen,
bereits vorliegenden umweltbezogenen Stellungnahmen gemäß § 3 Abs. 2 BauGB
öffentlich ausgelegt. Wichtige Gründe zur Verlängerung der Offenlage-Dauer um einen
angemessenen Zeitraum (§ 3 Abs. 2 Satz 1 BauGB) liegen nicht vor.
6. Die Begründung zum Entwurf des v. g. Bebauungsplanes (Anlage 1 zur Vorlage) wird
zugestimmt.
7. Für das Bauleitplanverfahren wird eine Klimasimulation erarbeitet, welche zur Sitzung
der Bezirksvertretung Süd am 09.03.2021vorliegen soll.
Öffentliche Niederschrift der 6. Sitzung des Rates

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8. Mit Inkrafttreten dieses Bebauungsplanes sollen folgende Bebauungspläne innerhalb des
Geltungsbereiches des Bebauungsplanes Nr. 822/I aufgehoben werden:
 Bebauungsplan Nr. 524 Kölner Straße / Hauptbahnhof – Bahnanlage / Ritterfeld /
Ritterstraße – mit Rechtskraft vom 29.09.1989
 1. Änderung des Bebauungsplans Nr. 524 – Kölner Straße / HauptbahnhofBahnanlage / Ritterfeld / Ritterstraße – (Stand: Einleitender Beschluss)
 Bebauungsplans Nr. 634 – östlich Kölner Straße / südlich Hauptbahnhof – (Stand:
Einleitender Beschluss)
Abstimmungsergebnis:
mit Mehrheit gegen die Stimmen der Ratsgruppe DIE LINKE bei Stimmenthaltung von Rh.
Hertzberg und Rh. Tahusoglu
TOP
15.

Satzung der Stadt Krefeld zur Aufhebung der Satzung über das be295/20 sondere Vorkaufsrecht der Stadt Krefeld an Grundstücken in Krefeld-Uerdingen vom 13.03.2000
Beschluss:
Der Rat beschließt die Satzung der Stadt Krefeld zur Aufhebung der Satzung über das besondere Vorkaufsrecht der Stadt Krefeld an Grundstücken in Krefeld-Uerdingen vom
13.03.2000 gem. Anlage.
Abstimmungsergebnis:
mit Mehrheit gegen die Stimmen der Ratsgruppe DIE LINKE

TOP
16.

Satzung der Stadt Krefeld über das besondere Vorkaufsrecht an
296/20 Grundstücken im Bereich Krefeld-Uerdingen
Beschluss:
Der Rat beschließt die Satzung der Stadt Krefeld über das besondere Vorkaufsrecht an
Grundstücken im Bereich Krefeld-Uerdingen.
Abstimmungsergebnis:
einstimmig

TOP
17.

Ortsrecht der Stadt Krefeld
hier: 2. Satzung zur Änderung der Hauptsatzung der Stadt Krefeld

727/21 -

Ratsherr Cakir erklärt, dass die Ratsgruppe DIE LINKE der Änderung der Hauptsatzung
nicht zustimme, da sie eine zusätzliche Aufwandsentschädigung für die Vorsitzenden aller
Ausschüsse ablehne.
Beschluss:
Die 2. Satzung zur Änderung der Hauptsatzung der Stadt Krefeld vom 23.07.2018 wird
gemäß der Anlage beschlossen.
Abstimmungsergebnis:
mit Mehrheit gegen die Stimmen der Ratsgruppe DIE LINKE bei Stimmenthaltung der AfDFraktion
TOP
18.

Beanstandung des Ratsbeschlusses vom 18.03.2021 zur Besetzung
des Wahlausschusses für die Kommunalwahlen

1071/21 -

Oberbürgermeister Meyer führt aus, dass der in der Sitzung des Rates am 18.03.2021 gefasste Beschluss zur Bildung des Wahlausschusses zu beanstanden und neu zu fassen
sei, da nach § 2 Abs. 3 KWahlG NRW die Benennung oder Bestellung weiterer Mitglieder
als der Beisitzer/innen nicht zulässig sei. Er nennt die Wahlvorschläge der Fraktionen.
Ratsherr Vermeulen zweifelt an, dass die Wahl von stellvertretenden Beisitzerinnen und
Öffentliche Niederschrift der 6. Sitzung des Rates

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Beisitzern rechtmäßig sei.
Oberbürgermeister Meyer erklärt, dass nach § 6 Abs. 1 KWahlO NRW für jede Beisitzerin
bzw. für jeden Beisitzer eine Stellvertreterin bzw. ein Stellvertreter zu wählen seien.
Beschluss:
1.) Der Rat hebt seinen am 18.03.2021 zu Vorlage Nr. 930/21 „Bildung des Wahlausschusses für die Kommunalwahlen“ gefassten Beschluss betreffend Besetzung des Wahlausschusses unter Ziffer 2 auf.
2.) Der Rat wählt als Beisitzer/Beisitzerinnen sowie als persönliche Vertreter/Vertreterinnen
des Wahlausschusses:

1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
9.
10.

Beisitzer/Beisitzerin

persönl. Vertreter/Vertreterin:

Rh. Marc Blondin MdL
Rh. Philibert Reuters
Rh. Peter Vermeulen
Rh. Benedikt Winzen
Rf. Maxi Leuchters
Rh. Jürgen Oppers
Bgm. Karsten Ludwig
B’in Sarah Stadler
Rh. Paul Hoffmann
Rh. Ulrich Vincentz

Rh. Dr. Stefan Galke
Rf. Britta Oellers MdL
Rf. Ingeborg Müllers
Rh. Jürgen Hengst
Rf. Karin Späth
Rf. Lena Marie Wagner
Rf. Julia Müller
B. Benjamin Zander
Rh. Joachim C. Heitmann
Rh. Burkhard Schröder

Abstimmungsergebnis:
Zu 1.) einstimmig
Zu 2.) Liste CDU 17 Stimmen, Liste SPD 14 Stimmen, Liste Bündnis 90/Die Grünen 12
Stimmen, Liste FDP 3 Stimmen, Liste AfD 3 Stimmen, bei Stimmenthaltung von Rh. Hertzberg
(nicht zum Zuge gekommen Liste DIE LINKE 2 Stimmen, Liste UWG/WUZ 2 Stimmen)
TOP
19.

Begrenzung der Redebeiträge bei Ratssitzungen während der Corona-Pandemie
- Einbringung eines Antrages von Rh. Hertzberg vom 06.02.2021 -

684/21 E

Der Antrag ist in der Sitzung des Rates am 18.03.2021 erledigt worden.
TOP
20.

Solidaritätsfonds zur Unterstützung der vom Lockdown betroffenen
Gewerbetreibenden
- Einbringung eines Antrages der AfD-Fraktion vom 11.02.2021 -

770/21 E

Der Antrag ist in der Sitzung des Rates am 18.03.2021 an den Ausschuss für Wirtschaft,
Digitalisierung und Internationales verwiesen worden.

TOP
21.

Berichterstellung zur Nutzung eines alternativen Straßenbelages
(entwickelter Straßenbelag von Prof.Hartmut Beckedahl)
- Einbringung eines Antrages der Ratsgruppe UWG/WUZ vom
22.02.2021 -

844/21 E

Der Antrag ist in der Sitzung des Rates am 18.03.2021 an den Ausschuss für Planung,
Bauen, Mobilität und Stadtentwicklung verwiesen worden.

Öffentliche Niederschrift der 6. Sitzung des Rates

15 von 25

TOP
22.

Übernahme der Deichgebühren durch die Stadt Krefeld für den Bereich Gellep-Stratum
– Einbringung eines Antrages der CDU-Fraktion vom 25.02.2021 -

882/21 E

Der Antrag ist in der Sitzung des Rates am 18.03.2021 an den Ausschuss für Finanzen,
Beteiligungen und Liegenschaften verwiesen worden.
TOP
22.1

Übernahme der Deichgebühren durch die Stadt Krefeld für den Be1036/21 E
reich Gellep-Stratum
– Einbringung eines Antrages der CDU-Fraktion vom 25.02.2021
– hier: konditionierte Übernahme der Rechte und Pflichten im Deichverband Meerbusch-Lank durch die Stadt Krefeld
- Einbringung eines gemeinsamen Antrages der Fraktionen von SPD,
Bündnis 90/Die Grünen und FDP vom 17.03.2021 Der Antrag ist in der Sitzung des Rates am 18.03.2021 an den Ausschuss für Finanzen,
Beteiligungen und Liegenschaften verwiesen worden.

TOP
23.

Aussetzung der Mietkosten für in Eigenregie betriebene Bezirkssportanlagen, während der coronabedingten Platzsperren
- Einbringung eines Antrages der Ratsgruppe UWG/WUZ vom
25.02.2021 -

881/21 E

Der Antrag ist in der Sitzung des Rates am 18.03.2021 an den Sportausschuss verwiesen
worden.
TOP
24.

Sicherer Hafen für Geflüchtete an der bosnisch-kroatischen Grenze
- Einbringung eines gemeinsamen Antrages der Fraktionen von
Bündnis 90/Die Grünen und SPD vom 03.03.2021 -

928/21 E

Ratsfrau Rütten begründet den gemeinsamen Antrag der Fraktionen von Bündnis 90/Die
Grünen und SPD eingehend und ruft dazu auf, das Sterben von Flüchtlingen an der bosnisch-kroatischen Grenze zu beenden. Sie sehe hierbei Bund und Länder in der Pflicht, die
nicht auf eine gesamteuropäische Lösung warten dürften, sondern eigenverantwortlich initiativ werden müssten, so dass die Menschen schnell Zugang zu geordneten Asylverfahren
bekämen.
Ratsfrau Oellers räumt ein, dass die Lage an der Grenze sicherlich dramatisch sei. Gleichwohl könne Hilfe nur in einem geordneten Verfahren unter Einhaltung von Regeln erfolgen.
Die CDU-Fraktion habe hierzu einen Antrag gestellt, den sie im Einzelnen begründet.
Ratsherr Cakir erklärt, dass die Ratsgruppe DIE LINKE ausdrücklich den gemeinsamen
Antrag der Fraktionen von Bündnis 90/Die Grünen und SPD unterstütze. Er skizziert kurz
die Situation und merkt kritisch an, dass die Europäische Union weltweit Einnahmen durch
Waffenverkäufe erziele, sich jedoch weigere, die Konsequenzen daraus zu tragen.
Ratsherr Dr. Vincentz ist der Überzeugung, dass – folge man dem gemeinsamen Antrag
der Fraktionen von Bündnis 90/Die Grünen und SPD – noch mehr Unrecht entstünde. Er
wirft die Frage auf, nach welchen Kriterien jemand an der Grenze ausgewählt werden solle,
dem man Hilfe anbieten wolle. Darüber hinaus stelle dies keine kommunale Angelegenheit
dar. Die AfD-Fraktion werde den gemeinsamen Antrag der Fraktionen von Bündnis 90/Die
Grünen und SPD ablehnen, dem Antrag der CDU-Fraktion könne sie zustimmen.
Ratsherr Heitmann geht auf die Kernsätze der unterschiedlichen Anträge ein und zieht das
Fazit, dass beide Anträge die Bereitschaft zur Aufnahme von Flüchtlingen beinhalteten, der
Öffentliche Niederschrift der 6. Sitzung des Rates

16 von 25

Antrag der CDU-Fraktion jedoch unter Beachtung der gesetzlichen Regelung.
Bürgermeister Ludwig stellt heraus, dass die Aufnahme von Flüchtlingen die Aufgabe aller
staatlichen Ebenen, also auch der Kommunen, sei.
Ratsherr Krings schließt sich den Ausführungen von Ratsherrn Cakir hinsichtlich der Waffenverkäufe durch die Europäische Union an. Er könne unter moralischen Aspekten nur
dem gemeinsamen Antrag der Fraktionen von Bündnis 90/Die Grünen und SPD zustimmen.
Ratsherr Tahusoglu zitiert aus der Präambel des Grundgesetzes und merkt kritisch an,
dass in der Vergangenheit als Folge von Angriffen auf Flüchtlingsunterkünfte nicht etwa die
Täter verstärkt verfolgt worden seien, sondern der Gesetzgeber das Asylrecht verschärft
habe. Im Anschluss geht er auf den Antrag der CDU-Fraktion ein und nimmt dazu in scharfer Form Stellung.
Oberbürgermeister Meyer stellt den gemeinsamen Antrag der Fraktionen von Bündnis
90/Die Grünen und SPD zur Abstimmung.
Beschluss:
Der Rat beschließt:
Die Stadt Krefeld fordert die Landes- und die Bundesregierung auf, dafür Sorge zu tragen,
dass die geflüchteten Menschen an der bosnisch- kroatischen Grenze schnell Zugang zu
geordneten Asylverfahren bekommen. Als “sicherer Hafen”, bietet die Stadt Krefeld selbst
an, eine Gruppe von Menschen in dieser akuten humanitären Notlage aufzunehmen.
Abstimmungsergebnis:
mit Mehrheit gegen die Stimmen der Fraktionen der CDU, FDP und AfD
TOP
24.1

Sicherer Hafen für Geflüchtete an der bosnisch-kroatischen Grenze
- Einbringung eines gemeinsamen Antrages der Fraktionen Bündnis
90/Die Grünen und SPD vom 03.03.2021 hier: Einbringung eines Antrages der CDU-Fraktion vom 18.03.2021

1050/21 E

Beratung siehe Punkt 24.

TOP
25.

„Notfallfiktionen“ - ein Krefelder Alleingang?!
– Einbringung eines Antrages der CDU-Fraktion vom 04.03.2021 -

940/21 E

Der Antrag ist in der Sitzung des Rates am 18.03.2021 an den Ausschuss für Soziales,
Arbeit, Wohnen, Gesundheit, Inklusion, Senioren und Integration verwiesen worden.
TOP
26.

Richtlinien für die zukünftige Digitalisierung und Elektrifizierung
– Einbringung eines Antrages der CDU-Fraktion vom 04.03.2021 -

941/21 E

Der Antrag ist in der Sitzung des Rates am 18.03.2021 an den Ausschuss für Wirtschaft,
Digitalisierung und Internationales sowie an den Ausschuss für Planung, Bauen, Mobilität
und Stadtentwicklung verwiesen worden.
TOP
26.1

Sachstandsbericht zur Digitalisierung und Elektrifizierung
- Einbringung eines Antrages der AfD-Fraktion vom 16.03.2021 -

1032/21 E

Der Antrag ist in der Sitzung des Rates am 18.03.2021 an den Ausschuss für Wirtschaft,
Öffentliche Niederschrift der 6. Sitzung des Rates

17 von 25

Digitalisierung und Internationales sowie an den Ausschuss für Planung, Bauen, Mobilität
und Stadtentwicklung verwiesen worden.
TOP
27.

Kriterien für eine sozial gerechte Flächen- und Liegenschaftspolitik
- Einbringung eines gemeinsamen Antrages der Fraktionen von SPD
und Bündnis 90/Die Grünen vom 04.03.2021 -

942/21 E

Der Antrag ist in der Sitzung des Rates am 18.03.2021 an den Ausschuss für Finanzen,
Beteiligungen und Liegenschaften verwiesen worden.
TOP
28.

Bau von Einfamilienhäusern
– Einbringung eines Antrages der CDU-Fraktion vom 04.03.2021 -

943/21 E

Der Antrag ist in der Sitzung des Rates am 18.03.2021 an den Ausschuss für Planung,
Bauen, Mobilität und Stadtentwicklung verwiesen worden.
TOP
29.

Einrichtung eines Drogenkonsumraumes

TOP
29.1

Mittel für die Einrichtung eines Drogenkonsumraumes
- Einbringung eines Antrages der Ratsgruppe DIE LINKE vom
04.03.2021 -

936/21 E

Der Antrag ist in der Sitzung des Rates am 18.03.2021 an den Ausschuss für Soziales,
Arbeit, Wohnen, Gesundheit, Inklusion, Senioren und Integration verwiesen worden.
TOP
29.2

Sachstandsbericht zur Einrichtung eines Drogenkonsumraumes
- Anfrage der Ratsgruppe DIE LINKE vom 04.03.2021 -

935/21 -

Die Anfrage wird schriftlich beantwortet und die Antwort der Niederschrift des Rates vom
18.03.2021 als Anlage angehangen.
TOP
30.

Anfragen
Die Anfragen werden schriftlich beantwortet und die Antworten der Niederschrift des Rates
vom 18.03.2021 als Anlage angehangen.

TOP
30.1

Natürliche Bekämpfung der Eichenprozessionsspinner
- Anfrage der Ratsgruppe UWG/WUZ vom 09.02.2021 -

698/21 -

TOP
30.2

Darstellung der Effektivität der städtischen Fördermittelaquise
- Anfrage der Ratsgruppe UWG/WUZ vom 16.02.2021 -

783/21 -

TOP
30.3

Übernachtungsmöglichkeiten für Obdachlose
- Anfrage der AfD-Fraktion vom 19.02.2021 -

837/21 -

Öffentliche Niederschrift der 6. Sitzung des Rates

18 von 25

TOP
30.4

Wohnungslosigkeit in Krefeld
- Anfrage der Ratsgruppe DIE LINKE vom 04.03.2021 -

938/21 -

TOP
30.5

Städtepartnerschaften
– Anfrage der AfD-Fraktion vom 23.02.2021 1.)

815/21 -

TOP
30.6

Aufkommen der Hundesteuer und Reitabgabe
- Anfrage der AfD-Fraktion vom 24.02.2021 -

873/21 -

TOP
30.7

Parkgebühren
- Anfrage der AfD-Fraktion vom 24.02.2021 -

874/21 -

TOP
30.8

Umsetzung des Ratsbeschlusses "Aufnahme unbegleiteter
minderjähriger Flüchtlinge" vom 06.02.2020
- Anfrage der Ratsgruppe DIE LINKE vom 04.03.2021 -

937/21 -

TOP
30.9

Zuschüsse für Caritas und Diakonie
- Anfrage der Ratsgruppe DIE LINKE vom 04.03.2021 -

939/21 -

TOP
31.

Stiftungsmanagement der Stadt Krefeld
hier: Stiftungsbericht/Reporting 2018
Beschluss:
Der Bericht der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.

532/21 -

Abstimmungsergebnis:
zur Kenntnis genommen
TOP
32.

Corona-Virus (SARS-CoV-2, COVID-19);
544/21 Verlängerung der Vereinbarung mit dem Deutschen Roten Kreuz
zum weiteren Betrieb des Diagnosezentrums
Beschluss:
Die Verwaltung wird beauftragt, die mit dem Deutschen Roten Kreuz getroffene Vereinbarung zum Betrieb des Diagnosezentrums bis zum 30. September 2021 zu verlängern.
Abstimmungsergebnis:
einstimmig

TOP
33.

Nachbewilligung im Teilfinanzplan 2021
732/21 hier: Mehrauszahlungen für die Maßnahme Knoten Düsseldorfer
Straße/ Floßstraße
Beschluss:
Gemäß § 83 Abs. 2 GO NRW in Verbindung mit § 82 GO NRW und § 23 der Hauptsatzung
wird der Leistung einer überplanmäßigen Auszahlung im Teilfinanzplan 2021 bei dem Innenauftrag P06103040000 - Verkehrsraummanagement -, Kostenart 78520000 - Auszahlungen für Tiefbaumaßnahmen -, PSP-Element 7.661681.700.100 - Knoten Düsseldorfer
Straße/ Floßstraße, Tiefbau - in Höhe von 122.000,00 EUR zugestimmt.
Die Deckung erfolgt durch Wenigerauszahlungen bei dem Innenauftrag P06103040000 Verkehrsraummanagement -, Kostenart 78520000 - Auszahlungen für Tiefbaumaßnahmen
-, PSP-Element 7.661881.700.100 - Bahnübergang Ortmannsheide, Tiefbau -.

Öffentliche Niederschrift der 6. Sitzung des Rates

19 von 25

Abstimmungsergebnis:
einstimmig
TOP
34.

Neubau einer dreigruppigen Kita am Weidenröschenweg – Planung
und Kostenfestsetzung

331/21/1 -

Oberbürgermeister Meyer weist darauf hin, dass über eine Verweisung der Angelegenheit
an den Betriebsausschuss Zentrales Gebäudemanagement bereits in der Ratssitzung am
18.03.2021 abgestimmt und diese abgelehnt worden sei.
Ratsfrau Oellers hebt hervor, dass sich die CDU-Fraktion nicht generell gegen eine Kita
sperre, sondern seit den ersten Planungen vor 11 Jahren den Standort am Weidenröschenweg ablehne, da nach ihrer Überzeugung die dortige verkehrliche Situation völlig ungeeignet für eine Kita sei. Vorwürfe und Unterstellungen gegen ihre Person, die sie aufgrund
ihrer Haltung habe erfahren müssen, könne sie nur als unfair und undemokratisch bezeichnen. Sie verweist auf einen Antrag der SPD-Fraktion an den Jugendhilfeausschuss, der die
verkehrliche Lage ebenfalls als ungeeignet bezeichnet habe. Auch die Anwohner hätten
kein Verständnis dafür, dass die Verwaltung die verkehrlichen Probleme nicht sehen wolle.
Ratsfrau Oellers merkt kritisch an, dass durch die Ablehnung der Verweisung an den Betriebsausschuss Zentrales Gebäudemanagement unnötiger Zeitdruck aufgebaut werde.
Abschließend fordert sie die Verwaltung auf, die Fragen des Antrages der CDU-Fraktion in
der heutigen Sitzung zu beantworten.
Ratsherr Merkel weist darauf hin, dass in Krefeld zu wenige Kita-Plätze vorhanden seien.
Zum Wohle der Kinder könne die Konsequenz daraus nur sein, schnellstmöglich weitere
Plätze zu schaffen. Seines Erachtens könne die Ablehnung der CDU-Fraktion den Eindruck
erwecken, dass eine Verweigerung für die CDU-Fraktion bereits „zum Ritual“ geworden sei
und dass sie zuerst an die Autofahrer und nicht an die Kinder denke.
Ratsherr Thiele stellt fest, dass in Krefeld ca. 1.800 Kita-Plätze fehlten. Auch die Fraktion
Bündnis 90/Die Grünen räume ein, dass der Standort nicht optimal sei, sofern alle Eltern
ihre Kinder mit dem Auto zur Kita bringen würden. Gleichwohl sei dieser Standort besser
als gar keiner. Zum Wohle der Kinder solle der Rat der Vorlage zustimmen.
Ratsherr Reuters nimmt zu den Ausführungen von Ratsherrn Merkel kritisch Stellung und
erklärt, dass für die CDU-Fraktion sehr wohl die Kinder im Mittelpunkt stünden. Es sei derzeit noch völlig realitätsfern, davon auszugehen, dass die Eltern ihre Kinder nicht mit dem
Auto zur Kita bringen würden. Seines Erachtens sei die Freifläche besser als Spielplatz
geeignet.
Ratsherr Krings stimmt den Ausführungen von Ratsherrn Reuters zum Bring- und Holverkehr durch die Eltern zu und ergänzt, dass durch diesen Verkehr auch dort wohnende Kinder gefährdet würden, die mit dem Fahrrad zur Schule fahren. Den Bau einer Kita an diesem Standort bezeichnet er als „fast vorsätzliche Körperverletzung“.
Oberbürgermeister Meyer berichtet aus seiner langjährigen politischen Erfahrung, dass fast
jedes Projekt zum Bau einer Kita von Anwohnern abgelehnt worden sei. Die von einer Kita
ausgehenden Belastungen und Emissionen seien nach der Rechtsprechung jedoch hinzunehmen. Angesichts des akuten Mangels an Kita-Plätzen sehe er den Standort als vertretbare Kompromisslösung an.
Ratsherr Hengst greift das Defizit von 1.800 Kita-Plätzen in Krefeld auf und weist eindringlich darauf hin, dass jeder mögliche Standort realisiert werden sollte. Die Probleme der Zuwegung würden in Angriff genommen, im Übrigen gebe es in der Nähe bereits einen Spielplatz.
Ratsherr Schmitz nimmt kurz zu den Ausführungen von Ratsherrn Merkel Stellung.
Öffentliche Niederschrift der 6. Sitzung des Rates

20 von 25

Ratsherr Tahusoglu erklärt, dass er den Bau einer Kita als Projekt für die Zukunft ansehe,
das nicht am Mobilitätsproblem der Vergangenheit scheitern dürfe.
Beigeordneter Beyer führt zum vorliegenden rechtskräftigen Bebauungsplan aus, dass sich
gegenüber dessen Ausgangssituation keine Veränderungen ergeben hätten. Darüber hinaus sei festzustellen, dass die meisten Kinder, für die ein Besuch dieser Kita in Frage
käme, in der näheren Umgebung wohnten, so dass hier von einem geringen Bring- und
Holverkehr ausgegangen werden könne. Im Anschluss beantwortet Beigeordneter Beyer
eingehend die Fragen der CDU-Fraktion und erklärt, dass ein positiver Bauvorbescheid
vorliege.
Ratsherr Drabben erklärt, der Einschätzung von Beigeordneten Beyer zum Bring- und Holverkehr nicht zuzustimmen. Im Gegenteil rechne er mit 45 bis 50 Fahrzeugen, da die
Realität zeige, dass Eltern ihre Kinder auf dem Weg zur Arbeit an der Kita absetzten. Aus
diesem Grund könne er der Verwaltungsvorlage nicht zustimmen.
Ratsherr Heitmann geht auf die Begründung zur Vorlage ein und weist darauf hin, dass
unter der Überschrift „Zugänge/Anfahrt/Parkplätze“ die Aussage getroffen werde, dass der
rechtskräftige Bebauungsplan ggf. geändert werden müsse und dass die Planung der
Außenanlagen bzw. der Stellplätze aufgrund der aktuellen Beschlusslage aus dem Jugendhilfeausschuss und der Bezirksvertretung Fischeln überarbeitet worden sei. Er wirft die Fragen auf, in welchen Punkten der Bebauungsplan ggf. zu ändern sei und wo
Ersatzparkplätze für den Bring- und Holverkehr geschaffen werden sollten. Solange diese
Fragen nicht geklärt seien, werde die FDP-Fraktion dem Bau der Kita nicht zustimmen.
An einer kurzen weiterführenden Diskussion beteiligen sich Ratsfrau Althoff, Ratsherr Cakir
und Ratsherr Hertzberg.
Beigeordneter Beyer beantwortet die Fragen von Ratsherr Heitmann und erklärt, dass hier
ein falscher Zusammenhang hergestellt werde; der Bebauungsplan müsse wegen des Bauvorhabens nicht geändert werden.
Oberbürgermeister Meyer stellt die Vorlage zur Abstimmung.
Beschluss:
Der Rat beschließt die Umsetzung der vorgelegten Planung zum Neubau einer dreigruppigen Kita am Weidenröschenweg und setzt die Kosten in Höhe von 3.940.000 EUR fest.
Abstimmungsergebnis:
mit Mehrheit gegen die Stimmen der Fraktionen der CDU und FDP sowie der Ratsgruppe
UWG/WUZ bei Stimmenthaltung der AfD-Fraktion
TOP
34.1

Neubau einer dreigruppigen Kita am Weidenröschenweg – Planung
und Kostenfestsetzung
- Einbringung eines Antrages der CDU-Fraktion vom 18.03.2021 -

1052/21 E

Beratung siehe Punkt 34.
TOP
35.

Benennung von beratenden Mitgliedern der evangelischen Kirche im 1008/21 Ausschuss für Schule und Weiterbildung
- Genehmigung eines Dringlichkeitsbeschlusses (Vorlage Nr. 801/21
DB) Beschluss:
Der folgende von Oberbürgermeister Meyer und Ratsherrn Reuters am 10.03.2021 gefasste Dringlichkeitsbeschluss wird genehmigt:

Öffentliche Niederschrift der 6. Sitzung des Rates

21 von 25

Der Rat benennt Frau Schulreferentin Christine Herling gemäß § 85 Schulgesetz NRW für
die evangelische Kirche als beratendes Mitglied für den Ausschuss für Schule und Weiterbildung sowie Pfarrer Jörg Fürhoff als ihren Vertreter.
Abstimmungsergebnis:
einstimmig
TOP
36.

MHKBG-Förderprogramm "Heimat.Zukunft.Nordrhein-Westfalen" Einrichtung einer Jury zur Vergabe des "Heimat-Preises" zur Auszeichnung ehrenamtlicher Engagierter

847/21 -

Oberbürgermeister Meyer nennt die Vorschläge der Fraktionen und stellt fest, dass gemäß
Satzung die Jurymitglieder nur von Fraktionen und nicht von Ratsgruppen vorgeschlagen
werden könnten.
Beschluss:
1. Die Stadt bietet den Krefelder Vereinen an, bei Fragen zum MHKBG-Förderprogramm
„Heimat.Zukunft.Nordrhein-Westfalen“ behiflich zu sein. Soweit die Stadt bei der Inanspruchnahme einer Förderung mitbeteiligt werden muss, bietet die Stadt eine
Unterstützung bei der Antragsstellung an.
2. Der Rat stimmt dem vorgeschlagenen Verfahren zur Preisvergabe zu.
3. Der Rat beschließt die Einrichtung einer Jury für den „Heimat-Preis“ und wählt folgende
Mitglieder für diese:
1. Rf. Ingeborg Müllers
2. Rf. Ina Spanier-Oppermann MdL
3. Rh. Markus Kossack
4. B’in Erna Flesch
5. Rh. Ulrich Vincentz

Vertretung: Rf. Stefanie Neukirchner
Vertretung: Rf. Stella Rütten
Vertretung: Rf. Heidi Matthias
Vertretung: B’in Annika Magohomera-Schoenen
Vertretung: Rh. Burkhard Schröder

Abstimmungsergebnis:
einstimmig
TOP
37.

Förderung des Krefelder Brauchtums/"Soforthilfepaket Corona"
821/21 2020
Beschluss:
1. Die Auszahlung der Zuschüsse aus dem „Soforthilfepaket-Corona“ 2020 an den Verteilerkreis gemäß Anlage wird beschlossen.
2. Der Rat nimmt zur Kenntnis, dass die „Restmittel“ des Krefelder Brauchtumstopfes von
2020 nach 2021 übertragen werden.
3. Der Rat beschließt, dass auch in diesem Jahr ein „Soforthilfepaket-Corona“ in Höhe von
25.000,00 EUR für Brauchtumsvereine unter Wahrung der bisher festgeschriebenen Zuschusskriterien bereitzustellen.
Abstimmungsergebnis:
einstimmig

TOP
38.

Nachbewilligung im Teilergebnisplan 2021
1025/21 hier: Verwendung der restlichen Integrationspauschale 2019
- Genehmigung eines Dringlichkeitsbeschlusses (Vorlage Nr. 664/21
DB) Beschluss:
Der folgende von Stadtdirektor Schön und Ratsherrn Vermeulen am 12.03.2021 gefasste

Öffentliche Niederschrift der 6. Sitzung des Rates

22 von 25

Dringlichkeitsbeschluss wird genehmigt:
Gemäß § 83 Abs. 2 GO NRW in Verbindung mit § 82 GO NRW und § 23 der Hauptsatzung
wird der Leistung außerplanmäßiger Aufwendungen / Auszahlungen im Teilergebnisplan
2021 bei dem Innenauftrag P05602010020 - Integrationspauschale 2019 -, Kostenart
53180000 / 73180000 - Zuweisungen und Zuschüsse für laufende Zwecke an übrige Bereiche - in Höhe von 5.134.230,78 EUR zugestimmt.
Die Deckung erfolgt durch Mehrerträge bei dem Innenauftrag P05602010000 - Kommunales Integrationszentrum -, Kostenart 41410000 - Zuweisungen und Zuschüsse vom Land (Auflösung PRAP Integrationspauschale 2019).
Im Teilfinanzplan erfolgt die Deckung durch Mehreinzahlungen bei dem Innenauftrag
P99999990000 - Allgemeiner Haushalt -, Kostenart 69999998 - Mehreinzahlungen aus
Vorjahren -.
Abstimmungsergebnis:
einstimmig
TOP
39.

Beschluss über eine Flächen- und Baukörperzuweisung zur bauli1031/21 E
chen Projektierung eines sektoralen Teiles des Areals "Stadtbad
Neusser Straße" für den freischwimmer e. V.
- Einbringung eines gemeinsamen Antrages der Fraktionen der SPD,
Bündnis 90/Die Grünen und FDP vom 16.03.2021 Ratsfrau Neukirchner äußert ihre Anerkennung für die Arbeit des Vereins „freischwimmer“,
macht jedoch Bedenken gegen den Zeitdruck, der durch den Antrag aufgebaut werde, geltend. Sie geht auf die Einzelpunkte des gemeinsamen Antrages der Fraktionen der SPD,
Bündnis 90/Die Grünen und FDP ein und erklärt zu Ziffer 1, dass sie die Entnahme des
Freibadbereichs aus dem Prüfauftrag „Schwimmen“ als machbar einschätze. Eine Realisierung der Ziffer 2 sehe sie wegen der Fluchtwege als schwierig an. Zu Ziffer 3 wirft Ratsfrau
Neukirchner die Frage nach dem konkreten Inhalt der schriftlichen Vereinbarung auf. Die
CDU-Fraktion könne dem gemeinsamen Antrag der Fraktionen der SPD, Bündnis 90/Die
Grünen und FDP heute nicht zustimmen, da dessen Konsequenzen noch unklar seien. Sie
schlägt vor, den Antrag zunächst im Ausschuss für Planung, Bauen, Mobilität und Stadtentwicklung in dessen Sitzung am 14.04.2021 zu beraten und erst im Anschluss eine Entscheidung zu treffen.
Ratsherr Cakir erklärt, dass die Ratsgruppe DIE LINKE den gemeinsamen Antrag der Fraktionen der SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP ebenfalls ablehnen werde. Er führt aus,
dass das Stadtbad Neusser Straße einst als schönstes Schwimmbad Deutschlands galt
und zum historischen kulturellen Erbe der Stadt gehöre. Seine Ratsgruppe spreche sich für
eine Öffnung der Hallenbäder und des Freibades für das Schwimmen aus.
Ratsfrau Matthias bewertet die Arbeit des Vereins „freischwimmer“ als außerordentlich positiv und wirbt für dessen Unterstützung. Mit dem Antrag werde nicht bezweckt, Schwimmen an diesem Standort zu verhindern, sondern dem Verein Planungssicherheit für dessen
Konzepte zu geben, die im Übrigen sämtlich gemeinwohlorientiert seien.
Ratsherr Heitmann erklärt, dass der Verein „freischwimmer“ für die FDP-Fraktion die Hoffnung auf Besserung für das seit Jahren brachliegende Stadtbad verkörpere. Seines Erachtens gebe es keine realistische Perspektive für Schwimmen an diesem Standort.
Ratsherr Vermeulen bezeichnet das Stadtbad Neusser Straße als „Juwel“, dessen Gesamtkonzeption er als gefährdet ansehe, wenn nun mit Teilkonzepten gearbeitet werde. Die
CDU-Fraktion schätze die Arbeit des Vereins, könne aus diesem Grund dem gemeinsamen
Antrag der Fraktionen der SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP aber nicht zustimmen.

Öffentliche Niederschrift der 6. Sitzung des Rates

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Ratsherr Krings führt aus, dass er die Tätigkeit der „freischwimmer“ als positiv für den Erhalt des Objektes ansehe und dem gemeinsamen Antrag der Fraktionen der SPD, Bündnis
90/Die Grünen und FDP zustimmen werde.
Ratsfrau Leuchters nimmt zur Ablehnung der CDU-Fraktion, die nach ihrer Auffassung die
jahrelange Brachlage zu verantworten habe, kritisch Stellung.
Oberbürgermeister Meyer stellt den gemeinsamen Antrag der Fraktionen der SPD, Bündnis
90/Die Grünen und FDP zur Abstimmung.
Beschluss:
Der Rat der Stadt Krefeld beschließt:
1.

Der Freibadbereich wird dem Prüfauftrag „Schwimmen“ entnommen.

2.

Der genaue Verlauf der Grenze des Freibadbereichs zu offenen Prüfaufträgen auf
den Flächen der bestehenden Sporthalle Gerberstraße wird erst nach Abschluss
festgelegt. Die Freibäder und die Zuwegung zum hinteren Gelände dürfen nicht beeinträchtigt werden.

3.

Die Flächen und Gebäude, die der Verein freischwimmer für die Planung seines
Teilprojektes benötigt (siehe Anlage), werden dem Verein zur Verfügung gestellt.
Hierzu wird eine schriftliche Vereinbarung getroffen.

Abstimmungsergebnis:
mit Mehrheit gegen die Stimmen der CDU-Fraktion und der Ratsgruppe DIE LINKE bei
Stimmenthaltung von Rh. Tahusoglu
TOP
40.

Dringlichkeitsantrag - Corona-Hilfen
- Einbringung eines gemeinsamen Antrages von SPD, Grünen, CDU,
FDP, DIE LINKE, UWG/WUZ, Die Partei und wir Krefeld vom
18.03.2021 -

1057/21 E

Ratsherr Dr. Vincentz nimmt kurz zu dem gemeinsamen Antrag Stellung und sieht einen
Zusammenhang zu dem Antrag der AfD-Fraktion unter Tagesordnungspunkt 20. Nach seiner Kenntnis gebe es bereits Kommunen, die in dieser Weise verfahren würden.
Oberbürgermeister Meyer stellt den gemeinsamen Antrag zur Abstimmung.
Beschluss:
Der Rat der Stadt Krefeld beauftragt die Verwaltung
1.

Die kommunalen Handlungsoptionen zur Milderung der wirtschaftlichen
pandemischen Folgen für Handel, Gewerbe, Gastronomie und Industrie
auszuschöpfen und für die Dauer der Beschränkungen durch Bund und Land im
rechtlichen Einklang mit diesen Maßnahmen wie Gebührenerlasse, erweiterte bzw.
erleichterte Genehmigungsverfahren (bspw. für Außengastronomie) o. ä. zu
ermöglichen.

2.

Finanzielle Kompensationsmöglichkeiten im städtischen Haushalt für unter Punkt 1
entgangene Gebühreneinnahmen zu prüfen und vorzuhalten, etwa durch Bußgeldeinnahmen im Zuge von Verstößen gegen die jeweils gültigen Corona-Schutzverordnungen.

Abstimmungsergebnis:
einstimmig

Öffentliche Niederschrift der 6. Sitzung des Rates

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TOP
41.

Öffnungsstrategien in der Pandemie
- Einbringung eines Dringlichkeitsantrages der FDP-Fraktion vom
18.03.2021 -

1041/21 E

Oberbürgermeister Meyer erklärt, dass die Verwaltung bereits mit der Thematik befasst sei
und sich bei der Landesregierung um eine Teilnahme an dem Modellversuch bewerben
wolle.
TOP
42.

Bestellung eines Mitgliedes mit beratender Stimme für den Aus1072/21 schuss für Planung, Bauen, Mobilität und Stadtentwicklung
Beschluss:
Der Rat bestellt Ratsherrn Salih Tahusoglu als Mitglied mit beratender Stimme nach § 58
Gemeindeordnung NRW für den Ausschuss für Planung, Bauen, Mobilität und Stadtentwicklung.
Abstimmungsergebnis:
einstimmig

Ende der Sitzung: 19:30 Uhr

Frank Meyer

Karsten Schüller

Oberbürgermeister

Schriftführer

Öffentliche Niederschrift der 6. Sitzung des Rates

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