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Verwaltungsvorlage (Scanned document)

                                    
                                        Kommunalbetrieb Krefeld

Vorstandsbüro und Kommunikation
Auskunft erteilt: Frau Reiners
Mein Zeichen: A-01 re
Anschrift: Ostwall 175
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Fax: 02151 3660-4515
E-Mail: lara.reiners@krefeld.de

Kommunalbetrieb Krefeld A6R - 47792 Krefeld

An den
Kultur- und Denkmalausschuss
Frau Ingeborg Müllers

Von-der-LEVen-Platz
47798 Krefeld

1

Datum: 08. April 2020

Entwicklung des Krematoriumsgebudes,
Abdichtung des Gebudes gegen Grundwassereintritt

Sehr geehrte Frau Müllers,
bekanntermaßen wurde im Zuge mit der Erweiterung des Kommunalbetriebes Krefeld
zum 01.07.2018, auch die Aufgabe des Bestattungswesens inklusive dem dazugehrigen Vermgen übertragen.
Das weitere Vorgehen bezüglich des Krematoriums wurde bereits vom Verwaltungsrat
entschieden. Anbei finden Sie die Begründung aus der Vewvaltungsratsvorlage als Stellungnahme des Kommunalbetriebs.

Das Krematorium auf dem Hauptfriedhofwurde 2011 aus der eigentlichen Nutzung genommen, da eine Abdichtung des Gebudes (2. Untergeschoss) nach den damaligen
Erkenntnissen der beauftragten Gutachter nur durch extrem teure Varianten machbar
war, die seitens des Friedhofstrgers bzw. der Stadt Krefeld seinerzeit nicht nanziert
werden konnte.
Aufgrund der nun vorgelegten neuen Erkenntnisse zur Entwicklung der Grundwassersituation im Bereich des Hauptfriedhofs sowie den statischen berlegungen zu Abdichtung ist eine weitaus günstigere Lsung durchführbar, die zustzlich dazu führt, dass
anschließend für das Gebude eine Nachnutzung konkret bedacht werden kann.

Historie:
Das Krematoriumsgebude aufdem Hauptfriedhofwurde 1915 als erste Feuerbestattungsanlage im Rheinland fertiggestellt. Der stdtische Architekt Anton Rumpen, der
auch für die anderen Friedhofsgebude verantwortlicher Bauherr war, hat damit ein für
die damalige Zeit gleichzeitig funktionales und auch bautechnisch optimales Gebude
des Klassizismus für den beabsichtigten Zweck geschaffen. 1944 wurde das Gebude

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durch den Krieg zerstrt, 1949 aufgebaut und wieder in Betrieb genommen. Die Unterschutzstellung als Baudenkmal erfolgte 1984.
In den jahren 1998/99 erfolgte eine komplette Erneuerung der Ofentechnik aufgrund
vernderter gesetzlicher Abgasnormen (Kosten rd. 3 Mio DM). Gleichzeitig wurden die
Dacheindeckung erneuert und kleinere Renovierungsarbeiten durchgeführt.
2003 wurde ein erster großer Schaden durch eintretendes Grundwasser verursacht. Im
Zuge der Sanierung dieses Schadens wurden im Vorbereich des Krematoriums Rigolen
zur Versickerung des nahezu regelmßig gefrderten Grundwassers eingebaut.
Ein erneuter Grundwassereintritt in der Anheizphase nach planmßiger Instandhaltung
des Ofens über den Jahreswechsel 2010/11 in den unterhalb des 2. Untergeschosses

gelegenen Heizgaskanal hatte die endgültige Aufgabe des Kremationsbetriebs zur Folge. Die neuen Schamottsteine des Ofens hatten Wasser gezogen, so dass durch die
Wartungsfirma des Ofens nicht ausgeschlossen werden konnte, dass die Ausmauerung
auch bei Einbrennung mit sehr langsam ansteigender Temperatur weiteren Schaden
nimmt. Dies htte einen erneuten Abriss und Wiederaufbau der inneren Ausmauerung
zur Folge gehabt.
Seitdem beschrnkt sich die Nutzung des Kremationsgebudes auf Begrbnisfeiern in
der Trauerhalle des Gebudes. Außerdem befindet sich aufder Rückseite im Gebude
eine ffentliche WC-Anlage für die Friedhofsbesucher.

Grundwassersituation

Aus technischen, vermutlich aber auch aus ethischen und architektonischen Gründen
wurde der für die ursprüngliche Verbrennungsanlage notwendige Platzbedarfüber die
Ausbildung eines 2. Untergeschosses realisiert. Die bereits zum damaligen Zeitpunkt
bestehende Nhe zum Grundwasser wurde damit in Kauf genommen. Ein Frderbrun—
nen und Horizontaldrainagen wurden unterhalb der Sohle errichtet und damit die Voraussetzungen für eine permanente Wasserhaltung geschaffen. Der kontinuierliche
Anstieg des Grundwasserspiegels und die mehrfach eingetretenen smunghaften Anstiege durch Wegfall der Grundwasserentnahmen der unmittelbar benachbarten lndustriebetriebe hat eine immer aufwndigere Wasserhaltung erforderlich gemacht.
Vermutlich hat aber auch eine Unterbrechung der unterhalb des Gebudes bereits beim
Neubau des Gebudes Anfang des 19. Jahrhunderts eingebauten Drainage bei den Sanierungsarbeiten 1998/99 dazu geführt, dass das Grundwasser nicht mehr gezielt dort
abgeführt werden konnte, sondern immer weiter anstieg und so letztlich auch in den
Ofenbereich eindringen konnte.

Seit Außerbetriebnahme des Verbrennungsofens wird das Gebude durch Sickeranlagen im unmittelbaren Außenbereich — grßere Flchen stehen aufdem Friedhofsgelnde nicht zurVerfügung - und eine erhhte Pumpleistung provisorisch gegen das drüKommunalbetrieb Krefeld
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ckende Grundwasser gesichert. Tatschlich wurden in Hochzeiten 22.000 l/Std. umge—
pumpt, dies entspricht annhernd einer Tanklastzugfüllung.
Diese Art der Wasserhaltung wird sich nicht mehr lange aufrechterhalten lassen. Das
liegt insbesondere an den hohen Mangan- und Eisengehalten des Grundwassers und
der damit zusammenhngenden Verockerung der Einfuhrtrichter.
Eine Einleitung des gefrderten Wassers in den Kanal scheidet aus Kostengründen
ebenfalls aus.
Das 2011 vorgelegte geologische Gutachten prognostizierte einen Grundwasseranstieg
von ca. 5 cm / p. a.; tatschlich beluft sich der Anstieg im Zeitraum von 2013 bis
2015, bedingt durch eine Reduzierung der Grundwasserentnahme im Umfeld, statt 15
cm aufeinen Anstieg von 60 cm.
Die Pumpleistung ist inzwischen mit 180 % ausgereizt (ursprünglich zwei redundant
ausgelegte Pumpen), eine weitere Erhhung und vor allem lngerfristige Nutzung hat
nach Einschtzung des seinerzeitigen Gutachtens Auswirkungen aufdie Tragfhigkeit
des Baugrundes (Subrosion). Seit 2013 wurden regelmßig dahingehende Untersuchungen durch Statiker und Baugrundgutachter ohne negative Befunde vorgenommen.
Derzeit geht die Einschtzung noch nicht von einer gravierenden Vernderung der Situation im Untergrund aus.
Das Grundwasser steht unterhalb der Bodenplatte; in der Unterfahrt des außer Betrieb
bendlichen Sargaufzuges ist dies sichtbar.

Laufende Betriebskosten

Zuge der Einstellung des Kremationsbetriebes wurden alle nicht mehr erforderlichen
Anlagen außer Nutzung genommen. Technische Optimierungen (Gasverbrauch Heizung
über Regeltechnik) haben die laufenden Kosten weiter reduziert.
Seit 2015 betrugen die laufenden Kosten nach Angaben des zustndigen Gebudemanagements insgesamt rund 30 T EUR jhrlich.
Im

‘

Bisherige Entscheidungen
Der Vemraltungsvorstand der Stadtverwaltung hat in seiner Sitzung am 10.03.2015 die
Beauftragung einer Machbarkeitsstudie zur Umnutzung des Krematoriums in ein Kolumbarium beschlossen. Allerdings stand zu diesem Zeitpunkt nicht fest, wie das Gebude gegen den Grundwassereintritt gesichert werden konnte.
Das beauftragte Architekturbüro hat deshalb auch nur eine konzeptionelle Idee und
gestalterische Lsungen vorgestellt. Technische, wirtschaftliche, bauphysikalische,

energiewirtschaftliche, brandschutztechnische und ffentliche rechtliche Zusammenhnge waren nach eigener Erklrung nicht Gegenstand der Prüfung. 50 wurden lediglich die verfügbaren Beisetzungspltze für Urnen je nach Nutzbarkeit der Untergeschosse prognostiziert. Die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie konnten deshalb auch
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nicht weiterverfolgt werden, knnten aber mglicherweise wieder aufgegriffen werden,
wenn eine Entscheidung über die Sicherung des Gebudes gegen drückendes Grundwasser getroffen wurde.

Stellungnahme der Unteren Denkmalbehrde

Derjetzige Fachbereich Stadt- und Verkehrsplanung, Bereich Denkmalpflege hat bereits 2013 zur geplanten Machbarkeitsstudie eine Stellungnahme abgegeben, die in
Auszügen wie folgt lautet:
Aus denkmalpflegerischer Sicht sind folgende Punkte bei einer Umnutzung zu beachten. Das Gebude ist als Denkmal nach 5 2 Denkmalschutzgesetz (D5chG) eingetragen.
Dies umfasst nicht nur die ußere Hülle, sondern auch die historische Ausstattung. Die
Weiternutzung als Krematorium ist für die authentische Erhaltung des Denkmals die
beste und nachhaltigste Lsung, auch wenn die Ofentechnik im Laufe der Zeit vollstndig erneuert wurde.
Bei einer Nutzungsnderung soll mglichst die ursprüngliche Nutzung anhand originaIer Bausubstanz ablesbar bleiben.
für das Krematorium ist in hohem Maße der Grundriss und die Gliederung des
Der Aussegnungsraum ist vollstndig von den Technik- und Personalrumlichkeiten getrennt. Einzige Ausnahme ist der Weg des Verstorbenen über den Sargaufzug. Prgend sind weiterhin der dreigeschossige Ofenraum mit Oberlicht und Fliesenausstattung, die Personalrumlichkeiten aufunterschiedlichen Ebenen, wie auch die
unterschiedliche Materialanmutung in den verschiedenen Bereichen (Kapelle, Personalbereich, Ofenraum, Nebenrume).
Prgend

Gebudes:

Der Ofen selbst, einschließlich der Abgasbehandlung ist aus denkmalfachlicher Sicht
von geringer Bedeutung und kann ausgebaut werden.

Die Verfüllung des 2. Untergeschosses kann auf Basis der ansonsten vollstndigen Erhaltung des Gebudes akzeptiert werden, wird aber ausdrücklich bedauert und ist reversibel auszuführen. Sollte für die neue Nutzung das 2. Untergeschoss nicht erhalten
werden knnen, sind die Sargaufzugsmaschine und die zugehrige Schaftkonstruktion
vor der Verfüllung auszubauen und vor Ort zu lagern bzw. spter auszustellen. Die Reaktivierung des Aufzugs für Trauerfeiern mit neuer flach aufbauender Konstruktion im
1. Untergeschoss sollte erwogen werden.
[...]

Der Ofenraum selbst kann ausdrücklich bis ins 2. Untergeschoss mit einem würdig gestalteten mehrgeschossigen Einbau zur Fassung der Urnen versehen werden. Wird das
2. Untergeschoss nicht genutzt, ist mindestens die Darstellung der ffnung im BodenKommunalbetrieb Krefeld
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belag darzustellen. Die Gestaltung der neuen Einbauten für die Urnen muss sich sowohl in die karge technikorientierte Rumlichkeit einfügen, als auch eine eigene zeitgemße, würdige und wertige Formen- und Materialsprache aufweisen.
...[Es] wird von Seiten des Denkmalschutzes davon ausgegangen, dass alle weiteren
oberirdischen Fassaden unverndert erhalten bleiben. Dies gilt ausdrücklich auch für
den Schornstein, der als fernsichtig prgendes Merkmal wesentlicher Bestandteil des
Denkmals ist.“

Aktuelle Erkenntnisse
Bereits seit bernahme derAufgaben der Friedhfe ist der Kommunalbetrieb bemüht,
das Thema des denkmalgeschützen Krematoriums — Sicherung gegen das eintretende
Grundwasser, Folgenutzung — zu bearbeiten. Es haben Gesprche mit den auch im Vorfeld schon ttigen Ingenieuren und Gutachtern unter Beteiligung des stdtischen Gebudemanagements stattgefunden.
Das Büro Dr. Strotmann Umweltberatung hat mit gutachterlicher Kostenschtzung vom
12.09.2019 zwei Varianten der Sicherung des Krematoriums gegen drückendes Grundwasser geprüft.

Variante A wurde die Sicherung des Gebudes durch eine Umschließung mit einer
Hochdruckiniektionsverfahren-Dichtwand (HDI-Dichtwand) geprüft wie bereits in der
Variantenstudie von Asmus + Prabucki Ingenieure Beratungsgesellschaft im lahre 2011
vorgeschlagen. Jedoch hat eine berprüfung der geologischen Annahmen aus diesem
Gutachten Anfang 2019 ergeben, dass das seinerzeit nur geschtzte lnterglazial zwar
auf 13,10 m bis 13,70 m vorhanden ist, aber nicht in genügender Strke, dass es mit
Hilfe einer umlaufenden Dichtwand insgesamt zur Abdichtung des Gebudes zurVerfügung steht. Eine HDI-Dichtwand müsste dementsprechend bis auf das Tertir heruntergeführt werden. Dieses liegt bei 34 rn Tiefe, was die Kosten auf rund 1,3 Mio € erhht.
Außerdem entstünden Planungskosten von 100 T€ sowie jhrliche Betriebskosten von
rund 28 T€.
In

Die Variante B stellt eine Sicherung des Gebudes mittels dauerhafter Grundwasserabsenkung dar. Geplant wurde eine Versickerungsanlage vor Ort mit Einbau einer Enteisungsanlage aufgrund der schon oben geschilderten starken Eisenhaltigkeit des
Grundwassers. Die Investitionskosten belaufen sich auf 430 T€ Planungskosten entstehen in Hhe von 40 T€ und die jhrlichen Betriebskosten liegen bei 65 T€.
Die Funger Phlippen Ingenieure wurden parallel beauftragt einen Vorentwurfsbericht
zur Statik bei Abdichtung des 2. Untergeschosses gegen Grundwasser innerhalb der
Gebudehülle abzugeben. Hierbei wurden die Erkenntnisse aus dem Gutachten des
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Herrn Dr. Stratmann zugrunde gelegt im Hinblick aufden prognostizierten maximalen

Grundwasserstand. Dieser liegt bei 35,34mNHN, was dazu führt, dass die Abdichtungsmaßnahmen sich nur aufdas 2. Untergeschoss des Gebudes beschrnken müssen.
Bei Einbau einer sogenannten weißen Wanne wre das 2. Untergeschoss noch bedingt
nutzbar aber trocken. Diese Maßnahme würde zu geschtzten Grobkosten von 170 T€
führen.
Die zweite Alternative wre das annhernd komplette Verfüilen dieses Geschosses mit
Verbleib eines Kriechkellers“, der primr einer Querlüftung dienen würde. Eine Nutzbarkeit ist ansonsten nicht mglich. Bei dieser Variante würden Kosten in Hhe von

110 T€ entstehen.
Die jeweiligen Gutachten sind in der Anlage dieser Vorlage beigefügt.

@
Die Erkenntnisse des Büros Dr. Strotmann waren hilfreich und erforderlich zur berprüfung der Angaben aus dem Gutachten des Asmus + Prabucki Ingenieure und haben
insbesondere die seinerzeit getroffenen Annahmen nicht besttigen knnen. Jedoch
konnte der genaue maximale Grundwasserstand prognostiziert werden.
Allerdings sind die beiden Alternativen zur Sicherung des Gebudes gegen drückendes
Grundwasser insgesamt mit hohen Investitions- und laufenden Kosten verbunden, was

sie aus Sicht des KBK ausscheiden lsst.
Insofern stehen aus Sicht des KBK nur noch die beiden Varianten der Funger Phlippen
Ingenieure zur Diskussion.
Aufgrund der durchaus finanzierbaren Investitionskosten und der mglichen (jedoch
geringfügig eingeschrnkten) Nutzung des 2. Untergeschosses nach Einbau einer weißen Wanne sowie der Berücksichtigung der Stellungnahme aus dem Bereich des
Denkmalschutzes wird diese Variante prferiert.

Parallel zur Durchführung der Baumaßnahme wird der KBK die verschiedensten berlegungen und Varianten für die Folgenutzung weiter erarbeiten.

Mit freundlichen Grüßen

—n/[_
Helmut Dpcke
Vorsta nd

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